Hafen von Akaba

13 Tote und mehr als 200 Verletzte bei Gasaustritt in Jordanien

Der Hafen von Akaba in Jordanien.

Der Hafen von Akaba in Jordanien.

Beim Austritt von giftigem Gas in der jordanischen Hafenstadt Akaba sind am Montag nach Angaben der Behörden mindestens 13 Menschen ums Leben gekommen und etwa 250 verletzt worden. Von staatlichen Medien veröffentlichte Videoaufnahmen zeigten einen Kran, der einen großen Container von einem Lastwagen hob und dann auf das Deck eines Schiffes fallen ließ. Es kam zu einer Explosion, bei der sich gelber Qualm bildete. Dockarbeiter rannten von der Unglücksstelle weg.

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Das Direktorat für öffentliche Sicherheit erklärte, ein Gastank sei während des Transports leckgeschlagen. Angaben zum Inhalt des Tanks machte es nicht. Das Direktorat teilte mit, die Behörden hätten das Gebiet abgeriegelt. Zuvor seien die Verletzten in Krankenhäuser gebracht worden. Spezialisten seien vor Ort, um auf die Situation zu reagieren.

Der staatliche Fernsehsender al-Mamlaka meldete 13 Getötete und berichtete, 199 Menschen würden noch in Krankenhäusern behandelt. Dem Sicherheitsdirektorat zufolge wurden insgesamt 251 Menschen verletzt.

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Menschen sollen Zuhause bleiben

Ein Vertreter des Gesundheitswesens, Dschamal Obeidat, rief Menschen auf, zu Hause zu bleiben und Fenster und Türen geschlossen zu halten. Das nächstgelegene Wohngebiet liegt etwa 25 Kilometer von der Unglücksstelle entfernt.

Akaba liegt an der nördlichen Spitze des Roten Meeres, nahe der israelischen Hafenstadt Eilat. Beide Städte sind beliebte Strand- und Tauchorte. Es gab keine Berichte über Verletzte oder Verunreinigungen in Eilat.

RND/AP

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