An unheilbaren Fragilen-X-Syndrom erkrankt

Krankheit verschwiegen: Richterin nennt Samenspender öffentlich

Eine britische Richterin hat die Anonymität eines Samenspenders aufgehoben, nachdem dieser den Müttern nicht alle Hintergründe seiner vererbbaren Krankheit deutlich gemacht haben soll (Symbolbild).

Eine britische Richterin hat die Anonymität eines Samenspenders aufgehoben, nachdem dieser den Müttern nicht alle Hintergründe seiner vererbbaren Krankheit deutlich gemacht haben soll (Symbolbild).

London. In einem außergewöhnlichen Schritt hat eine britische Richterin den Namen eines Samenspenders öffentlich gemacht, der den Müttern nicht alle Hintergründe seiner vererbbaren Krankheit deutlich gemacht haben soll. Der 37-Jährige ist am unheilbaren Fragilen-X-Syndrom erkrankt, das zu Lernschwierigkeiten, aber auch zu kognitiven Problemen führen kann. Er hatte sich in sozialen Netzwerken als privater Spender angeboten, wie die BBC am Dienstag berichtete.

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Richterin Nathalie Lieven vom High Court in London entschied, die Anonymität des Mannes aufzuheben, der bereits Vater von mindestens 15 Kindern ist, um andere Frauen zu schützen. Er habe „grundsätzliche Verantwortungslosigkeit“ gezeigt. Der Mann habe gewusst, dass er nicht als Spender für eine Samenklinik in Frage komme.

In seinen Verträgen habe er zwar auf seine Krankheit hingewiesen, aber keine weiterführenden Erklärungen geliefert. Nach eigener Aussage glaubte er, die Krankheit sei nicht schlimm und war der Ansicht, die Mütter müssten sich selbst informieren.

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Der Fall war in der Stadt Derby vor Gericht gekommen, weil der Samenspender Kontakt zu vieren seiner Kinder verlangte.

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RND/dpa

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