Mann bezahlt mit 300.000 Ein-Cent-Münzen

Fünf Schubkarren mit Ein-Cent-Münzen: Nick Stafford bezahlt seine Kfz-Steuer.

Fünf Schubkarren mit Ein-Cent-Münzen: Nick Stafford bezahlt seine Kfz-Steuer.

Lebanon. Als Nick Stafford die fünf Schubkarren mit den Ein-Cent-Münzen am Mittwochmorgen in das Department von Motor Vehicles der Stadt Lebanon im US-Bundesstaat Virginia geschoben hatte, brannten seine Arme. Eine solche Anstrengung sei er nicht gewohnt, sagte er später der Zeitung "Bristol Herald Courier". Immerhin wogen die 300.000 Münzen  zusammen auch etwa 725 Kilogramm. Die Mitarbeiter der Behörde hätten sie von Hand zählen müssen - sie seien sieben Stunden damit beschäftigt gewesen, berichtete die Zeitung. "Wenn sie mich ärgern, ärgere ich sie auch", sagte Stafford dem "Bristol Herald Courier".

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Rund 1000 US-Dollar für etwas Genugtuung

Dabei sei es am Anfang um eine einfache Frage gegangen, berichtete Stafford. Im September habe er wissen wollen, welchen seiner vier Wohnsitze er gegenüber der Behörde angeben soll. Er habe angerufen, sei an eine andere Stelle verwiesen worden, habe eine weitere Telefonnummer bekommen und noch eine – aber niemand habe ihm helfen können. Deshalb sei er vor Gericht gezogen, um endlich die Auskunft zu bekommen. Schließlich bekam er die richtige Telefonnummer mitgeteilt – die Kfz-Steuer musste er aber trotzdem bezahlen. Und weil bereits einige Zeit vergangen war und es um mehrere Autos ging, hatte sich die offene Rechnung auf rund 3000 US-Dollar summiert.

Seine Schuld beglich der Mann in bar. Wie die Zeitung weiter berichtete, engagierte Stafford elf Personen dafür, mit ihm die Münzrollen auszuwickeln. Das habe vier Stunden gedauert. Seine Helfer habe er bezahlt, außerdem habe er sich die Schubkarren geliehen – insgesamt habe er deshalb rund 1000 US-Dollar dafür ausgegeben, die offene Rechnung bei der Kfz-Behörde zu begleichen. Rund 1000 US-Dollar für etwas Genugtuung.

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Von RND/wer

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