Michael Phelps tritt gegen Weißen Hai an

Rekord-Schwimmer Michael Phelps vor seinem Sprung ins 12 Grad kalte Wasser. Sein Gegner erwartet ihn schon.

Rekord-Schwimmer Michael Phelps vor seinem Sprung ins 12 Grad kalte Wasser. Sein Gegner erwartet ihn schon.

Los Angeles. Eigentlich wollte der erfolgreichste Schwimmer der Geschichte, Michael Phelps, nicht mehr an Wettkämpfen teilnehmen. Als ihm ein TV-Sender anbot, mit einem Weißen Hai um die Wette zu schwimmen, konnte er dann aber doch nicht nein sagen.

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„Es ist eine Gelegenheit, die man nicht täglich bekommt - gegen einen Weißen Hai anzutreten“, sagte der 23-fache Olympiasieger dem Magazin „Entertainment Weekly“. Nachdem ihn das Sicherheitskonzept überzeugt hatte, habe er schließlich gesagt: „Klar, warum nicht?“.

Michael Phelps übt mit Monoflosse.

Michael Phelps übt mit Monoflosse.

Also stellte sich Phelps dem Rennen über 100 Meter. All zu viele Details über das Wettschwimmen wollte der 32-Jährige aber noch nicht preisgeben. „Alles was ich sagen kann ist, dass wir nicht in einem Pool waren.

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Wir waren in offenem Gewässer. Wir hatten etwa 15 Sicherheits-Taucher in der Nähe. Wir waren sehr sicher.“ Außerdem habe er eine Monoflosse bekommen, um wenigstens annähernd mit dem tierischen Gegner mithalten zu können – während Phelps bei Wettbewerben gut acht Kilometer pro Stunde erreicht, schwimmt ein Weißer Hai bis zu fünf mal so schnell.

„Ich habe mein Bestes getan“

Die größte Herausforderung sei es aber gewesen, bei einer Wassertemperatur von etwa 12 Grad nicht auszukühlen. Das Ergebnis des Kräftemessens behielt Phelps für sich. „Ich habe mein Bestes getan, ihr werdet sehen, was dabei rausgekommen ist.“

Das ungewöhnliche Kräftemessen war die Idee des US-Senders Discovery, der das Rennen am 23. Juli im Rahmen einer Themenwoche zu Haien ausstrahlen wird (in Deutschland am 29. Juli). "Ein Ereignis, das so gewaltig ist, dass es noch nie jemand versucht hat", verspricht der Sender. Wenn es nach Phelps geht, war es auch nicht das letzte Mal: "Es war schwierig, aber es war eine freudvolle Erfahrung, die ich nie vergessen werde – hoffentlich bekomme ich diese Chance noch einmal."

Von RND/dpa

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