Tausende Kunden waren betroffen

Störung im O₂-Mobilfunknetz „nahezu vollständig“ behoben

Das Logo des Telefonanbieters O₂.

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Hannover. Handyanrufe im O₂-Netz waren am Donnerstag für einen Teil der Nutzerinnen und Nutzer zeitweise nicht möglich. Grund für die Einschränkungen bei der mobilen Telefonie war eine Störung an einem Sprachübertragungsserver, teilte das Unternehmen am Donnerstagnachmittag mit.

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Am Abend gab es dann Entwarnung. „Die Störung der Telefonie im O₂-Netz ist nahezu vollständig behoben. Unsere Kundinnen un Kunden können bis auf wenige Ausnahmen wieder vollumfänglich telefonieren. Wir bedauern sehr die Unannehmlichkeiten, die durch diese Störung entstanden sind“, schrieb Netzbetreiber Telefónica auf Twitter.

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Ein Großteil der Telefonate hatte zuvor über andere Server übermittelt werden. Störungsmeldungen beim Portal allestoerungen.de häuften sich gegen 15 Uhr, rund zwei Stunden später nahmen sie wieder deutlich ab. Am frühen Abend sagte ein Firmensprecher, die Störung sei teilweise wieder behoben. „Erste Maßnahmen unserer Techniker haben die Netze stabilisiert.“

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Wer im O₂-Netz telefonieren wollte, erreichte teils auch die Notrufnummern nicht – ein grundsätzlicher Fehler bei den Notrufleitungen lag offiziellen Angaben zufolge aber nicht vor.

O₂ teilte mit, man arbeite mit Hochdruck daran, dass die Kundschaft wieder uneingeschränkt telefonieren könne. „Wir bedauern die Unannehmlichkeiten und bitten um etwas Geduld.“ Anrufe mit Apps wie Whatsapp waren über Datenübertragungsserver möglich.

Störung an Voice-Server soll Grund für Probleme bei O₂ sein

Telefónica schrieb am Nachmittag auf Twitter: „Derzeit kommt es zu Einschränkungen bei der Telefonie. Grund ist eine Störung an einem Voice-Server. Der Großteil der Telefonate wird über andere Server übermittelt. Unsere Netztechniker arbeiten mit Hochdruck an der Entstörung.“

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Die Deutsche Telekom meldete keine Störungen. Eine erhöhte Zahl von Störungsmeldungen beim Portal allestoerungen.de erklärte das Unternehmen damit, dass Kundinnen und Kunden aus dem Telekomnetz Kunden im O₂-Netz nicht erreichen konnten.

Ein Vodafone-Sprecher sagte, im eigenen Netz gebe es nur leichte Einschränkungen bei der LTE-Telefonie. Diese seien aber unproblematisch für Kundinnen und Kunden, weil deren Anrufe dann über das GSM(2G)-Netz gesteuert werden. Bei allestoerungen.de gab es am Donnerstagnachmittag rund 19.500 Wortmeldungen von Handynutzenden, die Störungen im O₂-Netz mitteilten. Darüber hatten mehrere Medien berichtet.

Bei allestoerungen.de stiegen auch die Meldungen über angebliche Ausfälle bei Vodafone und bei der Telekom, wenngleich längst nicht so stark wie bei O₂. Der Grund hierfür dürfte gewesen sein, dass Vodafone- und Telekom-Kundinnen und -Kunden bei jemandem im O₂-Netz angerufen und gedacht hatten, dass die fehlende Verbindung am eigenen Netz gelegen hatte – tatsächlich aber waren die Netzproblemen bei O₂ der Grund gewesen.

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Störung im Mobilfunknetz: Notrufnummern funktionieren grundsätzlich

Wegen der massiven Störungen im O₂-Mobilfunknetz meldeten Menschen teilweise auch Probleme bei den Notrufnummern von Polizei und Feuerwehr. Grundsätzlich wiesen die Notrufleitungen aber keine Fehler auf, hieß es in einer offiziellen bundesweiten Gefahrenmitteilung.

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Auch die Berliner Feuerwehr bekam am Donnerstagnachmittag verstärkt Hinweise, dass der Notruf 112 nicht erreichbar sei. Aufseiten der Feuerwehr funktioniere der Notruf aber, sagte ein Sprecher auf Anfrage. Wenn man nicht durchkomme, liege das am eigenen Telefonnetz. Ein Polizeisprecher sagte, Störungen beim Notruf 110 seien nicht bekannt.

In Bremen und Hamburg gaben die Lagezentren zunächst amtliche Gefahrenmitteilungen heraus, dass es bei den Notrufnummern 110 und 112 zu Beeinträchtigungen gekommen sei. Später teilten die Hamburger Behörden aber mit, dass die Notrufnummern 110 und 112 sicher erreichbar seien. Auch die nora-Notruf-App funktioniere zuverlässig. „Falls Sie den Notruf nicht erreichen können, liegt das Problem an Ihrem Telefon. Bitte verwenden Sie in diesem Fall ein anderes Telefon“, hieß es.

RND/tdi/seb/dpa

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