Nach Amoklauf in Heidelberg: Studierende wünschen sich Trauerort auf Uni-Campus

Studierende der Universität Heidelberg wünschen sich nach dem traumatischen Amoklauf einen permanenten Trauerort auf dem Campus.

Studierende der Universität Heidelberg wünschen sich nach dem traumatischen Amoklauf einen permanenten Trauerort auf dem Campus.

Heidelberg. Nach dem Amoklauf an der Universität in Heidelberg könnte dort ein dauerhafter Gedenkort entstehen. „Wir denken darüber nach, einen dauerhaften Trauerort auf dem Campus zu etablieren“, sagte der Vorsitzende der Verfassten Studierendenschaft, Peter Abelmann, der „Rhein-Neckar-Zeitung“ in Heidelberg.

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Es sei der Wunsch da, dass die Tat aufgearbeitet werde, sagte Abelmann der Zeitung. Viele Studierende wünschten sich auch einen permanenten Trauerort. Es müsse aber auch dauerhafte Unterstützungsangebote für die Studierenden geben, für viele sei es das erste traumatische Erlebnis in ihrem Leben. „Und bei manchen werden Traumata bleiben. Wir werden das Ganze nicht so schnell beiseiteschieben können“, sagte Abelmann.

„Wir müssen weitermachen“

Dennoch plädierte der Studierendenvertreter weiter für eine offene Universität in Heidelberg. Dass eine solche Tat die gesamte akademische Institution ins Wanken bringe, sei nichts, was man sich vorstellen könne, und nichts, was man wolle. „Wir können deswegen nicht aufhören zu leben. Wir müssen weitermachen.“

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Ein 18 Jahre alter Student hatte am Montag in einem Hörsaal der Uni mehrmals auf andere Studierende geschossen. Eine 23-jährige Studentin starb an den Folgen eines Kopfschusses, drei weitere Menschen wurden verletzt. Nach der Tat tötete sich der 18-Jährige selbst.

RND/dpa

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