Mitarbeiter erleidet Stromschlag

Tödlicher Unfall in Umspannwerk verursacht Stromausfall in Kalkar

Den Stromausfall vom 13. September verursache ein Ballon, der im Umspannwerk Dresden-Süd gelandet war.

In einem Umspannwerk bei Kalkar in Nordrhein-Westfalen ist ein Mitarbeiter tödlich verunglückt. (Symbolbild)

Kalkar/Kleve. Nach einem tödlichen Arbeitsunfall in einem Umspannwerk in Kalkar war die gesamten Stadt am Niederrhein (Kreis Kleve) zeitweise ohne Strom. Ein Mitarbeiter einer Partnerfirma des Verteilnetzbetreibers Westnetz sei ums Leben gekommen, bestätige eine Sprecherin des Unternehmens der Deutschen Presse-Agentur am Dienstag. Wie es zu dem tödlichen Unfall gekommen ist, konnten weder die Westnetz-Sprecherin für die Kreise Borken, Wesel und Kleve, Bianca Enge, noch die Feuerwehr sagen. Auch zum Alter des Mannes wurden zunächst keine Angaben gemacht. Die Polizei in Kleve sprach von einem „Arbeitsunfall durch einen Stromschlag“.

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Dauer des Stromausfalls unklar

Der Notruf bei der Feuerwehr Kalkar sei um 9.43 Uhr eingegangen. Der Unfall hatte sich laut Feuerwehr kurz zuvor im Umspannwerk am Oyweg in Kalkar ereignet. „Durch den Unfall ist in Kalkar flächendeckend der Strom und teilweise das Handynetz ausgefallen“, hieß es.

Wie lange der Stromausfall dauert, konnte keiner der Verantwortlichen exakt voraussagen. „Einige Teile der Stadt werden schon wieder mit Strom versorgt. Wir sind sukzessive dabei, auch die restlichen Menschen in der Stadt wieder ans Netz zu bekommen oder über Notstromaggregate zu versorgen“, sagte Westenetz-Sprecherin Enge.

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Unklar blieb zunächst, ob der Strom nach dem Arbeitsunfall absichtlich vom Betreiber abgestellt wurde. Dafür sprach aber einiges, weil der Unfallort laut Polizeisprecherin für die Rettungskräfte zugänglich gemacht werden musste. Die Notfallseelsorge war vor Ort, Feuerwehren, Polizei und Arbeitsschutz alarmiert, hieß es weiter. Eine Sprecherin des Kreises Kleve verwies auf eine „Polizeilage“, dort liege auch die Zuständigkeit.

Vom Stromausfall betroffen waren Privathaushalte und öffentliche Einrichtungen, auch Ampeln, Geschäfte und Tankstellen. Auch beim Handynetz gab es Probleme. Die Feuerwehr riet, (Auto)-Radios eingeschalte zu lassen, sich in der Nachbarschaft zu informieren und bei Bedarf Hilfe zu leisten. Notrufnummern von Feuerwehr und Polizei sollten für Notrufe frei gehalten werden.

RND/dpa

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