Polizei entdeckt 7000 Tiere in Kleintransporter

In der Oberpfalz haben Verkehrspolizisten einen illegalen Tiertransport entdeckt.

In der Oberpfalz haben Verkehrspolizisten einen illegalen Tiertransport entdeckt.

Amberg. Die Polizisten stoppten den Transporter aus Tschechien am Sonntag im oberpfälzischen Amberg. In den Kisten und Käfigen entdeckten die Beamten vor allem Mäuse, Ratten, Kaninchen und Meerschweinchen. Aber auch streng geschützte Exoten wie Chamäleons und Axolotl drängten sich in den Boxen. Das teilte der bayerische Landesverband des Deutschen Tierschutzbundes mit. Die Tierschützer waren nach dem Fund bei Amberg am Sonntagabend von der Polizei hinzugerufen worden.

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Die Tiere seien ohne Wasser und Futter in viel zu engen Kisten untergebracht gewesen. Etliche Vierbeiner seien beim Fund bereits tot gewesen, teilte der Tierschutzbund mit.

Einige Tiere starben während des Transports.

Einige Tiere starben während des Transports.

Der Tierschutzbund will nun die Tiere auf mehrere Tierheime in Bayern, Hessen und Baden-Württemberg verteilen. „Die Versorgung der geschwächten und kranken Tiere aus illegalem Handel stellt unsere Tierheime immer wieder vor große Herausforderungen und verursacht enorme Kosten, auf denen sie häufig sitzen bleiben – so kann das nicht weitergehen“, sagte Thomas Schröder, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes.

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Die Experten sprechen vom größten illegalen Tiertransport, der jemals in Deutschland aufgegriffen worden sei. Die Tiere sollten nach bisherigem Kenntnisstand von Tschechien nach Belgien gebracht werden. Nach Angaben der Polizei musste der Fahrer 500 Euro Sicherheitsleistung zahlen und durfte weiterfahren. Das Veterinäramt und die Staatsanwaltschaft haben die weiteren Ermittlungen aufgenommen.

Von RND/dpa

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