Polizei nimmt mutmaßliche Supermarkt-Erpresser fest

In mehreren Supermärkten waren vergiftete Nutella-Gläser aufgetaucht.

In mehreren Supermärkten waren vergiftete Nutella-Gläser aufgetaucht.

Dortmund. In Dortmund haben Ermittler drei mutmaßliche Erpresser einer Supermarktkette festgenommen. Das teilten die Polizei und die Staatsanwaltschaft am Freitag mit. Die Männer hätten von dem Unternehmen Geld gefordert und damit gedroht, andernfalls vergiftete Lebensmittel in die Regale zu stellen. Nähere Angaben zur Supermarktkette machten die Ermittler nicht. Nach Informationen von „Spiegel Online“ soll es sich um ein großes, überregionales Unternehmen der Branche handeln.

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Pflanzenschutzmittel in Nutella gespritzt

Die Polizei ermittelt nach eigenen Angaben seit September 2016 in der Sache. In Supermärkten in Wuppertal und Dortmund seien vergiftete Nutella-Gläser aufgetaucht, berichtete „Bild“. Nach Informationen der Zeitung sollen die Männer vorher Pflanzenschutzmittel durch die Schutzfolie in die Nuss-Nougat-Creme gespritzt haben. Sie hätten die Gläser kenntlich gemacht, aber gedroht: Wenn kein Geld gezahlt werde, würden weitere Nutella-Gläser manipuliert. Gefordert hätten sie bargeldlose Zahlungen in der Internetwährung Bitcoins. In Ermittlerkreisen wurden die Informationen der Nachrichtenagentur dpa bestätigt.

Die Bevölkerung sei nie gefährdet gewesen, erklärten die Ermittler. Die drei Tatverdächtigen im Alter von 43 und 44 Jahren seien bereits am Dienstag in verschiedenen NRW-Städten festgenommen worden, teilte die Behörden weiter mit. Gezahlt worden sei nicht.

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Von dpa/RND/dpa

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