Großeinsatz in Saarbrücken

67-Jähriger nach Schüssen auf Polizisten tot aufgefunden

In Saarbrücken-Klarenthal ist am Freitagmorgen, 2.6.2022, ein Polizeibeamter durch Schüsse verletzt worden. Die Polizei warnt Bewohner, in ihren Häusern zu bleiben und sich von den Fenstern fernzuhalten. Das hat die Polizei über soziale Netzwerke veröffentlicht. Der Täter hat aus einem Haus heraus geschossen, als die Waffenbehörde seine Waffen kontrollieren wollte. Die Polizei ruft die Anwohner der Wilhelmstraße und der Warndtstraße auf, in ihren Häusern zu bleiben und sich von den Fenstern fernzuhalten. Beide Straßen sind abgesperrt.

In Saarbrücken-Klarenthal ist am Freitagmorgen, 2.6.2022, ein Polizeibeamter durch Schüsse verletzt worden. Die Polizei warnt Bewohner, in ihren Häusern zu bleiben und sich von den Fenstern fernzuhalten. Das hat die Polizei über soziale Netzwerke veröffentlicht. Der Täter hat aus einem Haus heraus geschossen, als die Waffenbehörde seine Waffen kontrollieren wollte. Die Polizei ruft die Anwohner der Wilhelmstraße und der Warndtstraße auf, in ihren Häusern zu bleiben und sich von den Fenstern fernzuhalten. Beide Straßen sind abgesperrt.

Der Schütze, der am Freitag in Saarbrücker Stadtteil Klarenthal für einen Großeinsatz der Polizei gesorgt hatte, ist tot in seiner Wohnung entdeckt worden. Der 67-Jährige wurde bei einem Polizeizugriff gefunden, nachdem er sich über Stunden verschanzt hatte. Dies teilte die Polizei in Saarbrücken am Nachmittag mit.

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Spezialkräfte hatten die Wohnung gestürmt, nachdem vorherige Verhandlungsversuche gescheitert waren. „Es besteht keine Gefahr mehr“, schrieb die Polizei auf Twitter.

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Polizist angeschossen

Der Mann hatte demnach am Morgen einen Polizisten angeschossen und verletzt. Dieser war mit anderen Beamten zur Unterstützung der Waffenbehörde der Stadt Saarbrücken im Rahmen der Amts- und Vollzugshilfe vor Ort gewesen, um einen Durchsuchungsbeschluss des Verwaltungsgerichtes des Saarlandes durchzusetzen. Da hatte der Mann das Feuer eröffnet.

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Eine weitere Beamtin wurde durch umherfliegende Glassplitter verletzt. Der mutmaßliche Schütze habe sich nach der Schussabgabe in seiner Wohnung verbarrikadiert und anschließend gezielt auf die Absperrung und auf Fahrzeuge der Polizei geschossen, die am Vormittag zum Großeinsatz eintraf.

Schütze bereits polizeibekannt

Der 67-Jährige sei bereits „polizeirechtlich und waffenrechtlich in Erscheinung getreten“, sagte ein Sprecher des Verwaltungsgerichts am Freitag. Konkret lägen gegen den Mann Verstöße gegen das Waffen- und Kriegswaffenkontrollgesetz sowie Gewalt- und Bedrohungsdelikte vor. Die Polizei hat bislang keine Erkenntnisse, dass der Verdächtige der „Reichsbürger“-Szene angehört hat.

Die Polizei rief Anwohner auf, in ihren Häusern zu bleiben. Eine Person schieße aus dem Fenster im Bereich Wilhelmstraße, hatte die Polizei über Twitter mitgeteilt. „Halten Sie sich von der Örtlichkeit fern! Bitte bleiben Sie in Ihren Häusern und von den Fenstern weg!“ Der Bereich war weiträumig abgesperrt worden. Auch mehrere Stunden nach dem Beginn des Einsatzes gab es noch keine Entwarnung.

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Wohnungsdurchsuchung eskaliert

Nach Angaben der Polizei waren die Beamten am Morgen vor Ort, um die Waffenbehörde der Stadt Saarbrücken im Rahmen der Amts- und Vollzugshilfe zu unterstützen. Als die Polizisten und die Mitarbeiter der Stadt bei dem 67-Jährigen eintrafen, um dessen Wohnung zu durchsuchen, habe der Mann auf den Polizisten geschossen, hieß es.

In Wohnung verschanzt: Rentner aus Saarbrücken schießt aus seinem Fenster auf Polizisten

Ein Polizist ist am Freitag bei einem Einsatz in Saarbrücken-Klarenthal angeschossen und verletzt worden.

Mit Durchsuchungsbeschluss angerückt

Die Waffenbehörde war am Morgen mit einem Durchsuchungsbeschluss des Verwaltungsgerichts Saarland angerückt. Nach Angaben des Gerichtssprechers sollten bei dem Mann am Freitag Waffen und Munition sichergestellt werden, nachdem ihm zuvor die Waffenbesitzkarte „sofort vollziehbar“ entzogen worden war. Die Mitarbeiter der Waffenbehörde seien bei ihm erschienen, weil er zu erkennen gegeben habe, dass er nicht bereit sei, die Waffen freiwillig zurückzugeben.

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Die Polizei warnt Bewohner, in ihren Häusern zu bleiben und sich von den Fenstern fernzuhalten.

Die Polizei warnt Bewohner, in ihren Häusern zu bleiben und sich von den Fenstern fernzuhalten.

RND/dpa/liz

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