Thronfolger spricht von "Krieg, der nicht wirklich gesehen wird“

Prinz William warnt vor organisierter Kriminalität im Wildtierhandel

Prinz von Wales, spricht beim "United for Wildlife (UfW)"-Gipfel im Science Museum. Prinz William will die schwerwiegenden Folgen organisierter, illegaler Wildtierkriminalität auf Biodiversität und lokale Gemeinschaften hervorheben.

Prinz von Wales, spricht beim "United for Wildlife (UfW)"-Gipfel im Science Museum. Prinz William will die schwerwiegenden Folgen organisierter, illegaler Wildtierkriminalität auf Biodiversität und lokale Gemeinschaften hervorheben.

London. Der britische Prinz William hat vor organisierter Kriminalität im illegalen Handel mit Wildtieren gewarnt. „Es ist ein Krieg, der nicht wirklich gesehen wird“, sagte der Thronfolger am Dienstag im Science Museum in London. In den vergangenen zehn Jahren hätten mehr als 1000 Ranger in Afrika ihr Leben verloren, die versucht hätten, Wildtiere und Natur zu schützen. „Das ist wirklich furchtbar.“

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Die Natur sei eines der größten Vermögen, das die Welt besitze, sagte William. Er selbst habe von klein auf viel von seinem Vater und Großvater darüber gelernt - und auch seiner Großmutter - der Queen, die schmerzlich vermisst werde, habe die Natur enorm am Herzen gelegen.

Williams Engagement ist nicht neu

Williams Engagement gegen illegalen Wildtierhandel ist nicht neu. Die Organisation United vor Wildlife, deren Mitglieder sich in London versammelten, ist schon vor Jahren von ihm gegründet worden. Allerdings gilt es als deutliches Zeichen, dass er diesem Thema seine erste Rede als Prinz von Wales gewidmet hat - ein Titel, den ihm sein Vater König Charles III. nach dessen Thronbesteigung verliehen hat.

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Charles' eigenes Engagement für den Klimaschutz hat zuletzt einen Dämpfer erhalten: Anders als zuvor geplant wird der König nicht zum Weltklimagipfel im November nach Ägypten reisen - und zwar auf Anraten der neuen britischen Regierung.

RND/dpa

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