Das Duell: iPhone 3G gegen iPhone 7 Plus

Kamera-Vergleich: links ein iPhone 3G von 2008, rechts ein iPhone 7 Plus von 2016. Wie sehr hat sich die Qualität der Fotos verändert?

Kamera-Vergleich: links ein iPhone 3G von 2008, rechts ein iPhone 7 Plus von 2016. Wie sehr hat sich die Qualität der Fotos verändert?

Hannover. Vor zehn Jahren revolutionierte Apple mit dem iPhone den Smartphone-Markt. Erstmals passte ein vollwertiger Computer in die Hosentasche und ließ sich trotzdem bequem bedienen. Die Kamera machte allerdings miserable Bilder. Mittlerweile ist die elfte Generation erschienen, und mit jeder Generation wurde das iPhone etwas besser – vor allem die Kamera in Apples Smartphone. Aber sehen Sie selbst: Wir haben fünf Motive mit einem iPhone 3G und mit einem iPhone 7 Plus fotografiert. Der Unterschied ist gewaltig. Die Ergebnisse finden Sie in unserer Bildergalerie.

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Es ist natürlich ein unfairer Vergleich. Etwa neun Jahre liegen zwischen beiden Modellen. Das iPhone 3G erschien 2008, es war der überarbeitete Nachfolger des ersten iPhones. Nur an der Kamera hatte Apple damals nichts geändert – sie war die gleiche wie die in der ersten Generation. Das Starten der Kamera-App dauerte eine gefühlte Ewigkeit, und wenn der Benutzer dann endlich auf den Auslöser tippen konnte, vergingen noch einmal zwei bis drei Sekunden, bis das iPhone ein Foto machte. Deshalb fotografierte man besser keine Motive, die sich bewegten, so wie Hunde. Sonst hatte man vielleicht nur die Hinterbeine auf dem Foto. Wenn überhaupt.

Erst das iPhone 4 hatte eine Selfie-Kamera

Außerdem machte man besser keine Bilder in Zimmern. Das iPhone hatte damals noch keinen Blitz. Dafür verfügte das 3G aber über einen Zoom. Nur: Wenn man die Finger auf dem Bildschirm auseinander schob und das Motiv vergrößerte, wurde das Bild noch grobkörniger, als es sowieso schon war – die Kamera hatte nur eine Auflösung von zwei Megapixel. Außerdem konnte man den Autofokus noch nicht manuell einstellen. Das war erst beim Nachfolger, dem iPhone 3GS, möglich. Und eine zusätzliche Frontkamera für Selfies bekam Apples Smartphone erst mit der vierten Generation im Jahr 2010.

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Oben: ein iPhone 3G. Unten: ein iPhone 7 Plus.

Oben: ein iPhone 3G. Unten: ein iPhone 7 Plus.

Und heute? Gehört die iPhone-Kamera zu den beliebtesten weltweit. Mit kaum einem anderem Gerät werden so viele Fotos gemacht. Und sie zählt zu den besten Smartphone-Kameras, gleichauf mit der des Samsung Galaxy S7 und den Kameras von vielleicht noch ein, zwei anderen Modellen. Die aktuelle Generation von Apples Smartphone hat diese Position weiter gefestigt.

Das iPhone 7 Plus hat zwei Kameras: Die eine hat eine Auflösung von 12 Megapixeln, die andere eine von 7 Megapixeln. Apple hat die Blende auf f/1,8 vergrößert, damit mehr Licht auf den Sensor fällt, und die Reaktionszeit deutlich verkürzt. Die Kamera-App startet schneller, das Smartphone macht umgehend ein Foto, wenn der Benutzer den Auslöser drückt. Im Smartphone sorgt ein optischer Bildstabilisator dafür, dass Fotos nicht so schnell verwackeln.

Abstand zur Spiegelreflexkamera ist kleiner geworden

Das iPhone 7 Plus, das größere Modell der aktuellen Generation, bietet dem Anwender zusätzlich einen optischen Zoom, weil Apple zwei Objektive eingebaut hat: ein Tele- und ein Weitwinkelobjektiv. Darüber hinaus hat das Smartphone auch einen digitalen Zoom. Wenn man ihn ausreizt, werden die Bilder aber sehr pixelig, weil nur der Ausschnitt eines Fotos vergrößert wird. Das können Sie in unserer Bildergalerie sehen. Aber die Fotos zeigen auch: Der Abstand zwischen Smartphone und Spiegelreflexkamera ist in den vergangenen Jahren kleiner geworden.

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Von RND/Angieszka Krus (Fotos) und Markus Werning

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