Facebook-Tool legt Russland-Propaganda offen

Das Soziale Netzwerk Facebook

Das Soziale Netzwerk Facebook

San Francisco. Die Affäre rund um den Einfluss Russlands auf die US-Wahl reißt nicht ab. Neben den Ermittlungen um Trump Jr. steht unter anderem auch Facebook in der Kritik. Hier waren 3000 Anzeigen von einer russischen Firma namens „Internet Research Agency“ unter verschiedenen Accounts veröffentlicht worden, die wohl von rund zehn Millionen Menschen gesehen wurden. Inhaltlich beschränkten sich diese zum Großteil auf die Konflikte zwischen verschiedenen ethnischen Gruppen, um eine bestimmte Stimmung zu erzeugen.

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Die Kritik im Zuge der russischstämmigen, politischen Werbung wächst

Facebook will noch in diesem Jahr ein Tool veröffentlichen, mit dem Nutzer erkennen können, ob sie einen dieser Posts geteilt oder verfolgt haben. „Es ist wichtig, dass die Menschen verstehen, dass ausländische Akteure versucht haben, Spaltung und Missvertrauen mit Facebook zu verbreiten – vor und nach der Wahl“, schrieb das Unternehmen in seinem Blog. Als Reaktion auf die Kritik hatte der Facebook-Chef Marc Zuckerberg bereits angekündigt politische Werbung in dem Netzwerk schärfer kontrollieren zu lassen.

Von Jan Heemann / RND

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