Generalschlüssel für Malware „Petya“ veröffentlicht

Zu den Opfern der jüngsten Cyberattacke gehörten unter anderem die Reederei Maersk, der Nivea-Hersteller Beiersdorf sowie zahlreiche Unternehmen und Behörden in der Ukraine.

Zu den Opfern der jüngsten Cyberattacke gehörten unter anderem die Reederei Maersk, der Nivea-Hersteller Beiersdorf sowie zahlreiche Unternehmen und Behörden in der Ukraine.

Berlin. Der Generalschlüssel für den Erpressungs-Trojaner Petya funktioniere für alle Versionen der Schadsoftware, inklusive „GoldenEye“, bestätigte Anton Ivanov, Sicherheitsforscher bei Kaspersky, in einem Twitter-Beitrag.

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Bei Daten, die mit der jungsten Abwandlung „NotPetya“ verschlüsselt sind, soll er jedoch nicht funktionieren. Ob es bei dieser Schadsoftware gar nicht um Erpressung ging oder der Code einfach nur schlampig programmiert wurde, sei noch unklar, schreibt das Technologie-Portal „Golem“.

Kostenlose Werkzeuge, die bei der Entschlüsselung helfen, gibt es demnach noch nicht, sie dürften aber in Kürze veröffentlicht werden.

Den Hackern geht es wohl nicht um Geld

Seit 2016 sind der Erpressungs-Trojaners Petya und seine Varianten wie GoldenEye oder NotPetya weltweit in Umlauf. Die Schadsoftware nistet sich in Windows-Rechnern ein, verschlüsselt Daten und fordert von den Opfern Lösegeld.

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Zu den Opfern der jüngsten Cyberattacke gehörten unter anderem die Reederei Maersk, der Nivea-Hersteller Beiersdorf sowie zahlreiche Unternehmen und Behörden in der Ukraine. Laut Bundesamt für die Sicherheit in der Informationstechnik standen auch in einigen Unternehmen in Deutschland die Produktion oder andere kritische Prozesse still.

Bei dem jüngsten Angriff sind einige Experten auch der Ansicht, dass es nicht um das übliche Geldverdienen mit der Erpressung der Nutzer, sondern um das Zerstören von Daten ging.

Von RND/dpa

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