Salafisten wegen Kircheneinbrüchen verurteilt

Die Angeklagten, die wohl der Salafisten-Szene angehören, wurden zu mehrjährigen Haftstrafen verurteilt.

Die Angeklagten, die wohl der Salafisten-Szene angehören, wurden zu mehrjährigen Haftstrafen verurteilt.

Köln. Die acht Männer, die der Salafisten-Szene angehören, wurden überwiegend des schweren Bandendiebstahls und in einigen Fällen der gefährlichen Körperverletzung schuldig gesprochen. Die Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat habe man nicht beweisen können, sagte der Vorsitzende Richter Ralf-Peter Sossna am Montag in der Urteilsbegründung. Das Strafmaß reicht von zwei Jahren und sieben Monaten bis zu vier Jahren und zehn Monaten.

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Sympathisanten des IS

Mehr als drei Jahre lang war die Bande in Köln und Siegen vor allem in Kirchen eingebrochen, um kostbare Gegenstände zu Geld zu machen und damit Kämpfer in Syrien zu unterstützen. Es sei in 90 Verhandlungstagen aber nicht nachweisbar gewesen, dass „nennenswerte Beträge“ nach Syrien flossen – und an wen genau das Geld ging, sagte Sossna.

Einige Mitglieder der Bande hätten aber immer stärker mit der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) sympathisiert. Einer der Verurteilten muss sich seit Februar 2016 als mutmaßlicher IS-Helfer vor dem Oberlandesgericht Düsseldorf wegen des Verdachts des Unterstützung einer ausländischen terroristischen Vereinigung verantworten.

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Von RND/dpa

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