Saufen gegen Donald Trump

In Hamburg und vielen anderen Städten kann man jetzt einen „Mexikaner“ gegen US-Präsident Donald Trump und den G20-Gipfel trinken.

In Hamburg und vielen anderen Städten kann man jetzt einen „Mexikaner“ gegen US-Präsident Donald Trump und den G20-Gipfel trinken.

Hamburg. In Hamburg laufen bereits die Vorbereitungen für die Proteste gegen Donald Trump – der US-Präsident wird im Juli zum G20-Gipfel erwartet. Es sind Blockaden und Demonstrationen geplant, allerdings kosten solche Aktionen Geld. Deshalb haben einige Trump-Kritiker eine Spendenaktion gestartet.

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Sie heißt "Soli-Mexikaner gegen Trump", und in vielen deutschen Städten machen Gastronomen offenbar mit: Die Wirte schenken dafür einen Tomatenschnaps aus. Von sämtlichen Einnahmen sollen die Anti-G20-Aktionen finanziert werden.

Reaktion auf Trumps Mauer-Pläne

Die Aktion „Soli-Mexikaner gegen Trump“ sei in einer Kneipe auf St. Pauli „aus einer Schnapsidee“ heraus entstanden, sagte Mitinitiator Björn Rosteck. Die Idee sei auch eine Reaktion auf Trumps Plan, eine Mauer an der Grenze zu Mexiko zu bauen.

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Der Mexikaner, ein zumeist selbstgemixter Tomatenschnaps, gilt als Hamburger Kultgetränk. Er sei scharf und schmecke „widerborstig“, heißt es auf der Homepage der Initiatoren. Er besteht aus Korn, Tomatensaft, Taki Taki, Tabasco, Pfeffer und Salz.Die Spenden aus dem Verkauf gehen demnach komplett an Anti-G20-Aktionen.

Außer den mehr als 20 Kneipen in Hamburg beteiligen sich auch Bars in Berlin, Leipzig, Erfurt, Hannover, Flensburg, Bremen, Frankfurt und Düsseldorf an der Aktion „Soli-Mexikaner gegen Trump“. Zu dem zweitägigen G20-Gipfel werden Staats- und Regierungschefs aus Industrie- und Schwellenländern in der Hansestadt erwartet.

Von dpa/RND/wer

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