Spott über Maradona-Statue in Indien

Ziemlich weit entfernt vom Original: Eine bronzefarbene Skulptur des früheren argentinischen Fußballstars Diego Maradona wurde jetzt in Kolkata enthüllt.

Ziemlich weit entfernt vom Original: Eine bronzefarbene Skulptur des früheren argentinischen Fußballstars Diego Maradona wurde jetzt in Kolkata enthüllt.

Kolkata. Erneut sorgt eine verunglückte Skulptur eines Fußballers für Spott - diesmal hat ein Bildhauer in Indien bei Diego Maradona anscheinend nicht genau hingesehen. Das fanden jedenfalls viele überwiegend britische Twitter-Nutzer, die sich am Dienstag über das Werk lustig machten. „Ich bin kein Fan von Maradona, aber diese Statue sieht aus wie eine alte Frau, die in der Nähe meiner Mutter wohnt“, schrieb einer.

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Die rund dreieinhalb Meter hohe, bronzefarbene Statue war am Montag in der ostindischen Metropole Kolkata (früher Kalkutta) von Maradona selbst enthüllt worden. Sie stellt den heute 57-Jährigen mit seiner früheren Lockenpracht dar, wie er lächelnd den Weltmeisterpokal in der Hand hält.

Im März hatte die Enthüllung einer seltsam aussehenden Büste des portugiesischen Superstars Cristiano Ronaldo auf seiner Heimatinsel Madeira Hohn und Spott ausgelöst.

Portugals Präsident Marcelo Rebelo de Sousa (l), Portugals Ministerpräsident Antonio Costa (M) und Cristiano Ronaldo von Real Madrid stehen in Funchal (Madeira) neben der etwas schief schauenden Büste des Fußballers.

Portugals Präsident Marcelo Rebelo de Sousa (l), Portugals Ministerpräsident Antonio Costa (M) und Cristiano Ronaldo von Real Madrid stehen in Funchal (Madeira) neben der etwas schief schauenden Büste des Fußballers.

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Maradona hatte Argentinien bei der Fußball-Weltmeisterschaft 1986 in Mexiko zu einem 3:2-Sieg im Endspiel gegen die Bundesrepublik geführt und im Viertelfinale gegen England zwei legendäre Tore geschossen - eines nach eigener Darstellung mit der «Hand Gottes».

In der ehemaligen britischen Kolonie Indien nahm Maradona zusammen mit seiner Freundin Rocío Oliva an einer Wohltätigkeitsveranstaltung für Krebskranke teil.

Von dpa/RND

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