Kritik an Elektroautobauer

US-Verkehrsbehörde: Hunderte Teslas bremsen ohne Grund selbst

Der Elektroautobauer Tesla lahmt weiterhin bei der Fertigung des Model 3 - man befinde sich «tief in der Produktionshölle».

Fahrzeuge des Model 3 des Elektroautobauers Tesla. (Archivfoto)

Detroit. In den USA haben sich mehr als 750 Teslafahrer bei der Verkehrssicherheitsbehörde über unvermittelte Bremsmanöver ihres Autos beschwert. Die Fahrzeuge mit halbautomatischem Fahrsystem hätten wiederholt und ohne Warnung scharf gebremst, bis das Auto stand, schrieb die Behörde in einem am Freitag veröffentlichten Brief von Anfang Mai. Bisweilen sei das sogar mehrmals während einer einzigen Fahrt passiert. Viele Fahrer hätten Angst gehabt, andere Autos könnten ihnen bei einem solchen Vorfall ins Heck krachen.

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Die Verkehrssicherheitsbehörde erklärte, über Unfälle oder Verletzte wegen der Fehlbremsungen sei nichts bekannt. Sie habe nach mehr als 350 Beschwerden im Februar Ermittlungen aufgenommen und schätzungsweise 416.000 Fahrzeuge der Typen Modell 3 und Y untersucht, die mit automatischen Fahrer-Assistenzen ausgerüstet sind, die selbsttätig bremsen und lenken, unter anderem Tempomaten und Autopiloten.

Tesla äußert sich zunächst nicht

Die Behörde forderte Tesla auf, zu klären, ob das Selbstfahrsystem und das automatische Bremssystem aktiviert waren, wenn es zu solchen Vorfällen kam. Auch solle der Elektroautohersteller ihr sämtliche Berichte über Fehlbremsungen überlassen, die er selbst erhalten habe.

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Tesla reagierte am Freitag zunächst nicht auf eine Anfrage.

RND/AP

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