Texas

Flüchtiger Häftling ermordet fünfköpfige Familie – und wird dann von Polizei getötet

Polizisten haben den Mann erschossen, nachdem er das Feuer auf sie eröffnet hat. (Symbolbild)

Polizisten haben den Mann erschossen, nachdem er das Feuer auf sie eröffnet hat. (Symbolbild)

San Antonio. Ein vor rund drei Wochen entflohener Häftling, der auf der Flucht fünf Menschen ermordet haben soll, ist bei einem Schusswechsel mit der Polizei im US-Bundesstaat Texas getötet worden. Beamte hätten den 46-Jährigen am Donnerstagabend (Ortszeit) nach einer Verfolgungsjagd in einem gestohlenen Wagen in der Kleinstadt Jourdanton im Bezirk Atascosa gestellt, teilte die texanische Strafjustizbehörde mit. Der Mann - ein verurteilter Mörder - sei mit einem Schnellfeuergewehr und einer Pistole bewaffnet gewesen und habe sofort das Feuer eröffnet. Die Polizisten seien unverletzt geblieben.

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Stunden zuvor hatten Beamte in einem Wochenendhaus nahe Centerville im Bezirk Leon die Leichen von einem Erwachsenen und vier Kindern entdeckt. Ein Verwandter hatte die Polizei alarmiert, weil er nichts von der aus Houston stammenden Familie gehört hatte, wie örtliche Medien berichteten. Es werde vermutet, dass der Flüchtige sich in der Hütte versteckt und die eintreffende Familie getötet habe. Dann habe er deren Pick-up gestohlen, um seine Flucht fortzusetzen. „Er hat offensichtlich keine Achtung vor dem menschlichen Leben“, sagte Jason Clark von der texanischen Strafjustizbehörde. Der Verdächtige habe keine Verbindung zur Familie.

Täter soll mexikanischem Verbrechersyndikat angehört haben

Der 46-Jährige, der früher einem mexikanischen Verbrechersyndikat angehört haben soll, war am 12. Mai bei einem Gefangenentransport im Leon County entkommen, nachdem er den Busfahrer mit einem Messer angegriffen hatte. Er saß wegen Mordes eine lebenslange Freiheitsstrafe ab. An der Fahndung hatten sich rund 300 Beamte mit Hilfe von Spürhunden und Hubschraubern beteiligt. Es werde eine eingehende Untersuchung geben, um zu klären, wie sich der Flüchtige in dem Bus habe befreien und an ein Messer gelangen können, hieß es von der Strafjustizbehörde.

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RND/dpa

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