U-Boot-Bauer kommt nach Havarie in U-Haft

Die „UC3 Nautilus“ und ihr Erbauer Peter Madsen im Jahr 2008.

Die „UC3 Nautilus“ und ihr Erbauer Peter Madsen im Jahr 2008.

Kopenhagen. Der Besitzer eines privaten dänischen U-Boots muss nach Entscheidung eines Gerichts in Kopenhagen für 24 Tage in Untersuchungshaft. Ihm werde fahrlässige Tötung im Zusammenhang mit dem Verschwinden einer schwedischen Journalistin vorgeworfen, berichtete am Sonnabend die Nachrichtenagentur Ritzau. Ihre Verwandten haben die 30-Jährige als vermisst gemeldet.

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Der U-Boot-Fahrer Peter Madsen hat 2008 Schlagzeilen gemacht als er sein mit Crowdfunding-Mitteln erbautes U-Boot „UC3 Nautilus“ vorstellte. Das U-Boot war am Freitag in der Bucht von Køge südlich der dänischen Hauptstadt gesunken. Madsen konnte von einem privaten Schiff gerettet werden. Von der schwedischen Journalisten fehlt jede Spur.

Journalistin war bei Madsen an Bord gegangen

Madsen weist die Vorwürfe zurück, etwas mit dem Verschwinden zutun zu haben. Die Schwedin war am Donnerstagabend zuletzt gesehen worden, als sie sich mit Madsen im Hafen von Kopenhagen auf der „UC3 Nautilus“ einschiffte. Madsen sagte, er habe die Frau nach einer Fahrt mit dem U-Boot auf einer Insel im Kopenhagener Hafengebiet abgesetzt.

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Zu der Havarie sagte Madsen: „Ich war auf einer Probefahrt und habe ein paar Dinge an dem U-Boot getestet. Dann ist etwas mit einem Ballasttank schiefgegangen.“ Das U-Boot wurde am späten Freitagmorgen in der Bucht von Køge südlich der dänischen Hauptstadt gefunden. Taucher entdeckten das Wrack in einer Tiefe von sieben Metern. Da es nicht stabil lag, konnten sie sich nicht hineinwagen.

Am Samstag begannen Bemühungen, die „Nautilus“ zu heben. „Wir hoffen, sie zu heben und in den Hafen zu bringen“, sagte Polizeioffizier Carsten Reenberg. Unklar sei, wie lange die Operation dauern werde.

Von RND/dpa

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