US-Camper wacht im Maul eines Bären auf

Schwarzbär (Symbolbild).

Schwarzbär (Symbolbild).

Ward. Ein Schwarzbär hat im US-Staat Colorado versucht, einen Camper aus seinem Schlafsack zu ziehen. Der 19-Jährige sei aufgewacht, weil er ein „knirschendes Geräusch“ hörte, da habe der Bär jedoch bereits seinen Kopf im Maul gehabt, sagte die Sprecherin von Colorado Parks and Wildlife, die die staatlichen Parks verwalten, Jennifer Churchill, am Sonntag.

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Das Tier habe ihn etwa vier Meter über den Boden geschleift, sagte der 19-Jährige, der für den Park arbeitet, dem TV-Sender KMGH-TV. Die knirschenden Geräusche, die er gehört habe, seien wahrscheinlich die Zähne des Bären an seinem Schädel gewesen, erklärte der 19-Jährige. Er schlug den Bären, weitere Mitarbeiter seien ihm zur Hilfe gekommen und der Bär sei davongerannt. Der 19-Jährige wurde zur Behandlung in ein Krankenhaus gebracht, konnte dieses aber nach kurzer Zeit wieder verlassen.

Noch ist unklar, was den Bären anlockte

Der junge Mann leitet für den Park Kurse zum Überleben in der Wildnis. In dem Camp seien auch mehrere Kinder gewesen, die aber nicht verletzt wurden. Was den Bären in das Lager lockte war zunächst nicht klar. In den Zelten habe es kein Essen gegeben, das den Schwarzbären gelockt haben könnte, sagten Mitarbeiter des Parks.

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Schwarzbären gelten allgemein nicht als aggressiv, in jüngster Vergangenheit ist es jedoch zu mehreren Zwischenfällen mit den Tieren gekommen: In Idaho griff ein Bär eine Wandererin und ihre Hunde an. Bei dem Schwarzbären handelte es sich wohl um eine Mutter mit Nachwuchs. In Alaska kamen zwei Menschen bei Angriffen von Bären ums Leben. Ein 16-Jährige wurde in der Nähe von Anchorage beim Laufen im Wald angefallen, zudem wurde eine Mitarbeiterin einer Minengesellschaft bei ihrer Arbeit von einem Bären angefallen und zerfleischt.

Von RND/dpa

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