US-Presse auf Irrwegen an der Hamburger Alster

Das eigentliche der US-Journalisten war das Tagungshotel Atlantic.

Das eigentliche der US-Journalisten war das Tagungshotel Atlantic.

Hamburg. Teile der mitgereisten US-Presse hatten zum Auftakt des Hamburg-Besuches von Präsident Donald Trump offensichtlich erhebliche Orientierungsprobleme. Zwei von drei Kleinbussen, die sich im Konvoi von Trump auf den Weg von seiner Unterkunft zum Gespräch mit Bundeskanzlerin Angela Merkel gemacht hatten, wurden abgehängt. „Wir fuhren ohne Begleitung durch die Stadt“, schrieb ein Journalist des „Wall Street Journal“ entschuldigend an seine Kollegen, denen er eigentlich Informationen von dem Treffen liefern sollte.

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Dabei hätte es so einfach sein können. Trumps Hamburger Unterkunft liegt in derselben Straße wie das Hotel Atlantic, nur wenige Autominuten entfernt. Die Herausforderung wäre es gewesen, ungefähr drei Kilometer geradeaus zu fahren. Schließlich wurden die ratlosen Reporter von ihren Busfahrern auch noch abgesetzt - und mussten sich alle in einen dritten, bereits besetzten Bus zwängen, um zur nächsten Station Trumps im US-Generalkonsulat am anderen Alsterufer zu kommen.

Dort glücklich angekommen, konnten sie allerdings wieder nicht ordentlich arbeiten, weil ihre Ausrüstung noch in den fehlenden Bussen war. „Wir hoffen, bald mit unseren Bussen und mit unserer Ausrüstung wiedervereinigt zu werden“, schrieb der Reporter.

Von RND/dpa

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