Zahl der Toten bei Waldbränden steigt auf 17

Feuerwehrmänner bei den Löscharbeiten in Anaheim.

Feuerwehrmänner bei den Löscharbeiten in Anaheim.

Santa Rosa. Die Zahl der Toten bei den Waldbränden in Kalifornien ist auf 17 gestiegen. Der Sheriff des Bezirks Sonoma gab zwei weitere Todesfälle am späten Dienstagabend (Ortszeit) bekannt. Nähere Angaben zu den Umständen machte er zunächst nicht. In Sonoma waren bisher insgesamt elf Menschen ums Leben gekommen. Sechs Tote gab es zusammengezählt in den Bezirken Napa, Yuba und Mendocino. Zudem wurden mindestens 185 Menschen verletzt. Im Süden Kaliforniens konnten die Einsatzkräfte erste Erfolge bei der Bekämpfung der Brände verzeichnen.

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Ein Waldbrand, der 14 Gebäude zerstört hatte, war nach Angaben der Feuerwehr zu 40 Prozent eingedämmt. Trockene Winde, die dazu beigetragen hatten, dass sich das Feuer auf eine Fläche von 32 Quadratkilometern ausbreitete, seien zurückgegangen, teilte die Feuerwehr mit. Es werde damit gerechnet, dass kühlere Luft von der Küste kommend in der Nacht zu Dienstag bei der Bekämpfung der Flammen helfen werde. In der Region um Anaheim, Orange und Tustin wurden am Abend die Evakuierungsanordnungen aufgehoben.

In Santa Rosa meldete das Krankenhaus mehrere Verletzte. Die meisten Menschen seien wegen Rauchvergiftungen oder Atemproblemen behandelt worden, teilte das Santa Rosa Memorial Krankenhaus mit. 14 Patienten hätten Verbrennungen erlitten, drei von ihnen so starke, dass sie auf der Intensivstation behandelt worden seien. Auch in einem Krankenhaus in Napa und im Petaluma Valley wurden Menschen mit Verletzungen im Zusammenhang mit den Bränden aufgenommen. Tausende Menschen mussten vor den Flammen die Flucht ergreifen.

In Napa, einer für den Weinanbau bekannte Region, waren nach Angaben eines Winzers fünf Güter zerstört oder schwer beschädigt worden. Die Winzervereinigung von Napa Valley erklärte, vier Weingüter seien betroffen. Ihr Vorsitzender Michael Honig bestätigte jedoch ebenfalls fünf Weingüter. Wie groß der Schaden in den Weinbergen war, war zunächst nicht klar.

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Von dpa/RND

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