Nach 100 Tagen Krieg

Kiew-Bürgermeister Klitschko siegessicher: Land wird sich von „russischen Barbaren“ befreien

Kiews Bürgermeister Vitali Klitschko bei einem gemeinsamen Gespräch mit Außenministerin Annalena Baerbock im Mai.

Kiews Bürgermeister Vitali Klitschko bei einem gemeinsamen Gespräch mit Außenministerin Annalena Baerbock im Mai.

Kiew. 100 Tage nach Beginn des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine hat sich Kiews Bürgermeister Vitali Klitschko siegessicher gezeigt. Russland führe einen „barbarischen Krieg zur Vernichtung der Ukraine und der Ukrainer“, sagte er in einem Selfie-Video, das er am Freitag in seinem Telegram-Kanal veröffentlichte.

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Zu hören ist auch Luftalarm, den es in der ukrainischen Hauptstadt immer wieder gibt. 100 Tage Krieg seien voller blutiger Schlachten, Verluste und Todesfälle, sagte Klitschko.

30.04.2022, Ukraine, Kiew: Zwei Frauen sitzen vor einer Bar im Zentrum von Kiew und unterhalten sich. Foto: Emilio Morenatti/AP/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

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„Es ist aber auch eine Zeit des Mutes und der Ausdauer“, so der frühere Box-Weltmeister. „Wir stehen und kämpfen alle zusammen. Jeder an seinem Platz. Wir bewundern unsere Streitkräfte“, sagte er.

Die Ukraine werde sich von den „russischen Barbaren“ befreien. „Ja, es wird schwierig. Aber ich glaube, dass jeder von uns diese Prüfungen mit Würde überstehen wird. Denn dies ist ein Krieg des Bösen und des Guten. Und Güte und Gerechtigkeit gewinnen immer noch.“

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Die Ukraine sei stärker und erfolgreicher geworden, sagte der 50-Jährige. „Deshalb werden wir gewinnen!“ Der russische Präsident Wladimir Putin hatte den Angriff auf die Ukraine am 24. Februar befohlen und das Nachbarland aus mehreren Richtungen überfallen. Inzwischen konzentrieren sich die Kämpfe vor allem auf die Ostukraine.

RND/dpa

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