„Arbeiten an einer Lösung“

Wirtschaftsministerium: Noch kein Zeitplan für Änderungen an der Gasumlage

ARCHIV - 05.07.2022, Stuttgart: Zahlreiche blau-schimmernde Gas-Flämmchen sind an einem Gasherd zu sehen. Bundeswirtschaftsminister Habeck hat eine Änderung der geplanten Gasumlage zugesagt. Mit der Korrektur soll verhindert werden, dass von dieser Abgabe der Privathaushalte und Industrie auch Unternehmen profitieren, die dies wirtschaftlich nicht benötigen. Foto: Marijan Murat/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

ARCHIV - 05.07.2022, Stuttgart: Zahlreiche blau-schimmernde Gas-Flämmchen sind an einem Gasherd zu sehen. Bundeswirtschaftsminister Habeck hat eine Änderung der geplanten Gasumlage zugesagt. Mit der Korrektur soll verhindert werden, dass von dieser Abgabe der Privathaushalte und Industrie auch Unternehmen profitieren, die dies wirtschaftlich nicht benötigen. Foto: Marijan Murat/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Berlin. Das Bundeswirtschaftsministerium macht vorerst keine Angaben zum Zeitplan der angekündigten Änderungen bei der Gasumlage. „Wir arbeiten mit Hochdruck an einer Lösung“, sagte eine Sprecherin am Montag der Deutschen Presse-Agentur auf Anfrage. „Nähere Details zum Zeitplan kann ich aktuell noch nicht nennen.“

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Minister Robert Habeck hat nach heftiger Kritik eine Änderung der geplanten Gasumlage zugesagt. Mit der Korrektur soll verhindert werden, dass von dieser Abgabe der Privathaushalte und Industrie auch Unternehmen profitieren, die dies wirtschaftlich nicht benötigen.

Habeck: „Werden dieses Problem lösen“

„Deswegen muss man jetzt hart an dem Problem arbeiten. Und das tun wir auch“, sagte der Grünen-Politiker am Sonntagabend im ZDF-„heute journal“. „Wir werden dieses Problem lösen.“ Die FDP fordert Korrekturen bis zur Regierungsklausur an diesem Dienstag. Auch SPD-Parteichef Lars Klingbeil dringt weiter auf Korrekturen an der umstrittenen Gasumlage.

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Wirtschaftsminister Habeck stimmt Änderung der Gasumlage zu

„Eine dauerhafte Finanzierung durch den Staat ist eben noch kein Geschäftsmodell, und deswegen mussten wir diese Umlage wählen“, erklärt Habeck.

Mit der Gasumlage in Höhe von rund 2,4 Cent je Kilowattstunde sollen ab Oktober wegen der Drosselung russischer Lieferungen deutlich erhöhte Beschaffungskosten an die Verbraucher weitergeben werden. Gleichzeitig soll zur Entlastung die Mehrwertsteuer auf Erdgas von 19 auf 7 Prozent gesenkt werden.

RND/dpa

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