Amtsinhaber Kenyatta gewinnt Präsidentenwahl

Uhuru Kenyatta sicherte sich am Freitag seine zweite Amtszeit als Präsident Kenias.

Uhuru Kenyatta sicherte sich am Freitag seine zweite Amtszeit als Präsident Kenias.

Nairobi. Die kenianische Wahlkommission hat Amtsinhaber Uhuru Kenyatta zum Sieger der Präsidentenwahl erklärt. Der 55-Jährige habe bei der Wahl am vergangenen Dienstag 54 Prozent der Stimmen erhalten, teilte die Kommission am Freitag in Nairobi mit. Sie bezeichnete die Wahl als „glaubwürdig, fair und friedlich“.

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Kenyatta hatte schon nach vorläufigen Ergebnisse aus den meisten Wahllokalen vor seinem Herausforderer Raila Odinga gelegen. Dieser erhob jedoch Betrugsvorwürfe und sagte, Hacker hätten sich Zugang zur Datenbank der Wahlkommission verschafft und die Ergebnisse manipuliert. Die Kommission bestätigte zwar einen Angriff, erklärte aber, dieser sei gescheitert.

Wegen der Unruhen zwischen der Anhängerschaft beider Kandidaten rief die Bundesregierung alle Beteiligten zu Ruhe und Geduld auf. Ein Sprecher des Auswärtigen Amtes versicherte am Freitag in Berlin, Deutschland habe "volles Vertrauen" in Kenias unabhängige Wahlkommission. Gleichzeitig appellierte er an alle Parteien und deren Anhänger, "nun friedlich die Bekanntgabe der offiziellen Wahlergebnisse abzuwarten". Das Auswärtige Amt in Berlin verwies darauf, dass alle internationalen Wahlbeobachter den bisherigen Wahlprozess als "transparent und korrekt" beurteilt hätten.

Von RND/AP

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