Anthony Weiner muss wegen Sexting ins Gefängnis

Der frühere US-Kongressabgeordnete Anthony Weiner.

Der frühere US-Kongressabgeordnete Anthony Weiner.

New York. Weiner hatte sich im Mai schuldig bekannt. Er hatte das Mädchen im vergangenen Jahr dazu gebracht, sich in Videochats auszuziehen.

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Weiners Ehefrau Huma Abedin war eine enge Beraterin der demokratischen Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton. Als Polizisten des FBI im vergangenen Jahr seinen Computer untersuchten, entdeckten sie E-Mails von Clinton, die Abedin auf das Gerät weitergeleitet hatte. FBI-Chef James Comey kündigte daraufhin neue Ermittlungen an. Das sorgte wenige Tage vor der Präsidentschaftswahl für erheblichen Wirbel. Clinton machte Comeys Entscheidung mitverantwortlich für ihre Niederlage.

Weiner hatte schon in der Vergangenheit mit anzüglichen Nachrichten für Aufsehen gesorgt. Der erste Skandal beendete seine Karriere als Abgeordneter im Repräsentantenhaus, der zweite seine Ambitionen auf das Bürgermeisteramt in New York.

Abedin hatte im August 2016 die Trennung von Weiner bekannt gegeben. Im Mai reichte die 41-Jährige die Scheidung ein.

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Von dpa/RND

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