Oppositionspolitiker äußern Kritik

Antidiskriminierungsstelle: Grünen-Fraktionschefin verteidigt Ataman

An diesem Donnerstag stimmt der Bundestag über die Leitung der Antidiskriminierungsstelle des Bundes ab. Mitte Juni hatte das Kabinett Ferda Ataman für diesen Posten vorgeschlagen(Archivbild).

Berlin. Grünen-Fraktionschefin Britta Haßelmann hat die Nominierung der Publizistin Ferda Ataman für die Leitung der Antidiskriminierungsstelle des Bundes verteidigt. Viele Behauptungen gegen Ataman seien haltlos, sie sei „in jedem Fall“ die Richtige für das Amt, sagte Haßelmann am Donnerstag im Deutschlandfunk. Ataman sei Expertin für Diversität, sie setze sich seit vielen Jahren für Vielfalt und gegen alle Formen der Diskriminierung ein. „Viel zu lange haben wir diese Antidiskriminierungsstelle und auch die Leitung der Stelle nicht ausreichend berücksichtigt.“

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An diesem Donnerstag stimmt der Bundestag über die Leitung der Antidiskriminierungsstelle des Bundes ab. Mitte Juni hatte das Kabinett Ataman für diesen Posten vorgeschlagen - seither wird die Personalie kontrovers diskutiert. Oppositionspolitiker aus Union und AfD, aber auch einzelne Vertreter der Regierungspartei FDP sprechen der Journalistin die Eignung ab. Sie bezeichnen Ataman unter anderem als „linke Aktivistin“, die für „spaltende Identitätspolitik“ stehe. SPD-Chefin Saskia Esken spricht von einer „verleumderischen Kampagne“.

RND/dpa

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