Jahrzehntelanger Konflikt flammt wieder auf

Armenien meldet 49 getötete Soldaten bei Angriffen Aserbaidschans

Ein Soldat aus Russland bewacht im Dezember 2020 ein armenisches Kloster, nachdem die Region in aserbaidschanische Kontrolle übergeben wurde. (Archivbild)

Ein Soldat aus Russland bewacht im Dezember 2020 ein armenisches Kloster, nachdem die Region in aserbaidschanische Kontrolle übergeben wurde. (Archivbild)

Moskau. Bei aserbaidschanischen Angriffen sind nach Angaben des armenischen Ministerpräsidenten Nikol Paschinjan 49 armenische Soldaten getötet worden. Aserbaidschanische Kräfte hätten an einem halben Dutzend Stellen angegriffen, sagte Paschinjan am Dienstag im Parlament, wie die Nachrichtenagentur Interfax berichtete.

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Jahrzehntelanger Streit zwischen Armenien und Aserbaidschan eskaliert erneut

Die beiden ehemaligen Sowjetrepubliken Aserbaidschan und Armenien streiten seit Jahrzehnten um ein mehrheitlich von Armeniern bewohntes Gebiet im Kaukasus.

Das aserbaidschanische Außenministerium erklärte, die Truppen des Landes hätten auf armenische Angriffe reagiert. Armenien habe Stellungen in drei Bezirken angegriffen. Armenische Saboteure hätten zudem Minen gelegt. Aserbaidschanische Truppen hätten Verluste erlitten. Das Ministerium bezifferte die Zahl der Opfer aber nicht.

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Aserbaidschan und Armenien befinden sich seit Jahrzehnten in einem Konflikt um die Region Berg-Karabach. Diese gehört zu Aserbaidschan, wird aber seit dem Ende eines Separatistenkriegs im Jahr 1994 von armenischen Kräften kontrolliert, die vom Staat Armenien unterstützt werden.

Während des sechswöchigen Krieges im Jahr 2020, in dem mehr als 6600 Menschen getötet wurden, eroberte Aserbaidschan weite Teile der Region und umliegende Gebiete zurück, die seit Jahrzehnten von den von Armenien unterstützten Separatisten kontrolliert worden waren.

RND/AP

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