Weiterbetrieb ungewiss

Umstrittener Atomreaktor in Belgien während eines Tests abgeschaltet

Dampf steigt in Huy (Belgien) aus dem Atomkraftwerk Tihange des Betreibers Electrabel (Archivbild).

Dampf steigt in Huy (Belgien) aus dem Atomkraftwerk Tihange des Betreibers Electrabel (Archivbild).

Tihange. Der umstrittene belgische Atomreaktor Tihange 2 ist abgeschaltet worden. Wie die Nachrichtenagentur Belga am Freitag unter Berufung auf den Betreiber mitteilte, war zunächst unklar, wann der Betrieb wieder aufgenommen wird. Die Unterbrechung habe sich während eines geplanten Tests an der Anlage ereignet. Eine Sprechering des Betreibers wird mit den Worten zitiert, dass die Abschaltung automatisch erfolgt sei. Das Unternehmen werde Tests und Analysen durchführen, bevor der Reaktor wieder in Betrieb genommen werde.

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Nordrhein-Westfalen kritisiert seit langem die störanfälligen Reaktoren im Nachbarland Belgien. Die Stadt Aachen und die Bundesregierung hatten in der Vergangenheit deswegen mehrfach gefordert, die Reaktoren stillzulegen. Die ältesten stammen aus den 1970er Jahren. Die Städteregion Aachen und ihre Partner in Luxemburg und den Niederlanden waren zuletzt mit Klagen in Brüssel gescheitert. Dabei ging es konkret um den Reaktor Tihange 2, dessen Sicherheit wegen kleiner Risse im Betonschutz des Reaktors umstritten ist.

RND/dpa

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