Berliner Staatsanwaltschaft übernimmt den Fall Attila Hildmann

Attila Hildmann bei einer Demonstration gegen die Anti-Corona-Maßnahmen der Bundesregierung.

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Berlin. Neue Entwicklung im Zusammenhang mit den Ermittlungen gegen den Verschwörungsideologen und Vegankoch Attila Hildmann: Die Staatsanwaltschaft Berlin hat nun den Fall übernommen.

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Der Sprecher der Berliner Staatsanwaltschaft, Martin Steltner, bestätigte dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND), dass Berlin nun alle Verfahren gegen Hildmann übernehme. Zuvor hatte der Rechercheverbund von „Süddeutscher Zeitung“, NDR und WDR berichtet.

Auch die auf die Durchsuchung seines Hauses in Wandlitz folgenden Ermittlungen werden in Berlin geführt. Wann mit einer Anklage zu rechnen sei, konnte Steltner nicht sagen.

Die Staatsanwaltschaft Berlin schrieb bei Twitter, dass gegen Hildmann wegen einer Vielzahl von öffentlichen Äußerungen in sozialen Netzwerken und auf Demonstrationen ermittelt wird. Dabei gehe es etwa um den Verdacht der Volksverhetzung der Beleidigung und auch der Bedrohung.

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Bislang lagen bei der Staatsanwaltschaft Cottbus mehrere Ermittlungsverfahren gegen Hildmann, unter anderem wegen des Verdachts der Volksverhetzung. Wie die „Süddeutsche Zeitung” weiter schreibt, seien die Akten aus Brandenburg bereits in Berlin eingetroffen, es sollen demnach 60 Bände Akten sowie weitere 33 Fallakten sein.

Zuletzt hatten Staatsschützer der Brandenburger Polizei die Wohnung Hildmanns in Brandenburg durchsucht, der sich selbst „ultrarechts“ und einen Verschwörungsprediger nennt. Die Durchsuchung sei zum Zweck der Gefahrenabwehr auf Antrag der Staatsanwaltschaft Cottbus vom Amtsgericht Bernau (Barnim) angeordnet worden, hatte ein Sprecher des Polizeipräsidiums auf Anfrage der Nachrichtenagentur dpa bestätigt.

RND/das/jps/dpa

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