Besuch in Yad Vashem: Außenministerin Baerbock gedenkt Opfern des Holocaust

Tel Aviv: Ein Mann hält bei der Ankunft des Regierungsflugzeugs A319 einen Ständer mit der Israelischen, Deutschen und EU-Flagge. Außenministerin Baerbock reist zu Antrittsbesuchen nach Israel, in die Palästinensischen Autonomiegebiete sowie nach Jordanien und Ägypten.

Tel Aviv: Ein Mann hält bei der Ankunft des Regierungsflugzeugs A319 einen Ständer mit der Israelischen, Deutschen und EU-Flagge. Außenministerin Baerbock reist zu Antrittsbesuchen nach Israel, in die Palästinensischen Autonomiegebiete sowie nach Jordanien und Ägypten.

Jerusalem. Außenministerin Annalena Baerbock hat in der Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem der von Nazi-Deutschland ermordeten sechs Millionen Jüdinnen und Juden gedacht. Zum Auftakt ihres Antrittsbesuches in Israel und im Nahen Osten legte die Grünen-Politikerin in der Gedenkstätte in Jerusalem einen Kranz nieder. Anschließend wollte sich Baerbock mit Außenminister Jair Lapid und Ministerpräsident Naftali Bennett treffen.

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Schon vor dem Abflug zu ihrer dreitägigen Antrittsreise nach Israel, Jordanien und Ägypten hatte Baerbock versichert: „Wir stehen zu unserer besonderen historischen Verantwortung für die Sicherheit Israels und werden dafür auch weiter solidarische Beiträge leisten.“ Es grenze an ein Wunder, dass gerade junge Menschen in beiden Ländern sich heute so nahe seien.

Ein verstärkter Jugendaustausch solle diesen Schatz auch für zukünftige Generationen sichern - „als festes Fundament unserer Beziehungen für die Zukunft, und als Verpflichtung, nie unsere Verantwortung für die Schrecken des Holocaust in Vergessenheit geraten zu lassen“, erklärte Baerbock.

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Am Nachmittag war ein Besuch in den Palästinensergebieten vorgesehen. Dort wollte Baerbock mit Präsident Mahmud Abbas und Außenminister Riad Malki Gespräche führen. Die Treffen finden in Ramallah im Westjordanland statt.

Baerbock will neuen Schwung in Nahost-Friedensprozess bringen

Baerbock hat angekündigt, sie wolle neuen Schwung in den seit Jahren stockenden Nahost-Friedensprozess bringen. „Auch wenn der Nahostkonflikt für viele eine schon immer da gewesene Krise ist, können wir ihn nicht als Status Quo akzeptieren“, erklärte sie. Der Friedensprozess zwischen Israel und den Palästinensern liegt seit 2014 weitgehend brach.

Baerbock wollte am Donnerstagabend nach Jordanien weiterreisen. Am Samstag stehen politische Gespräche in Ägypten auf ihrem Programm. Ägypten wird im November die Weltklimakonferenz ausrichten.

RND/dpa

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