Britisches Ministerium: Russland kommt langsamer voran als geplant

Russische Soldaten sitzen im Norden der Krim auf einem Militärlastwagen (Symbolbild)

Russische Soldaten sitzen im Norden der Krim auf einem Militärlastwagen (Symbolbild)

London. Nach Einschätzung der britischen Regierung will Russland die ganze Ukraine besetzen, kommt aber nicht so schnell voran wie geplant. „Unsere Einschätzung ist definitiv, dass Russland die komplette Ukraine überfallen will“, sagte Verteidigungsminister Ben Wallace am Freitag dem Sender „Sky News“.

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Wallace: Russland hat 450 Kräfte verloren

Doch er meinte außerdem, dass Russland keines seiner Hauptziele erreicht hätte, sondern hinter seinem erhofften Zeitplan läge. Die russischen Truppen hätten 450 Kräfte verloren, sagte der konservative Politiker.

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Diese Zahl ließ sich zunächst nicht unabhängig überprüfen. Auch einer der „bedeutsamen Flughäfen“ sei nicht übernommen, sondern von den Ukrainern zurückerobert worden, sagte Wallace. Die russische Armee sei am ersten Kriegstag daran gescheitert, ihre Ziele zu erreichen.

Johnson: „vereint im Entsetzen“

Die britische Regierung hatte bereits vor Ausbruch des Krieges mit scharfer Rhetorik vor Moskaus Plänen gewarnt und mehrfach eigene Geheimdienstinformationen öffentlich gemacht.

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Der britische Premierminister Boris Johnson sprach dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj in einem Telefonat am Freitagmorgen erneut seine Unterstützung und außerdem Beileid für die bisherigen Opfer aus. Die Welt sei „vereint im Entsetzen über das, was Putin tut“, sagte Johnson einer Mitteilung aus der Downing Street zufolge.

RND/dpa

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