Düngermangel hat Folgen für Ernten

Bundesregierung erwartet weltweit mehr Hunger und Armut

Armut und Ernährungsunsicherheit werden laut einem Bericht der Bundesregierung in den kommenden Monaten weltweit zunehmen. Viele der Länder, die bereits von multiplen Krisen betroffen seien, hätten zunehmend Schwierigkeiten, die Einfuhr lebenswichtiger Güter zu finanzieren und ihre Schulden zu bedienen.

Armut und Ernährungsunsicherheit werden laut einem Bericht der Bundesregierung in den kommenden Monaten weltweit zunehmen. Viele der Länder, die bereits von multiplen Krisen betroffen seien, hätten zunehmend Schwierigkeiten, die Einfuhr lebenswichtiger Güter zu finanzieren und ihre Schulden zu bedienen.

Düsseldorf, Berlin. Armut und Ernährungsunsicherheit werden laut einem Bericht der Bundesregierung in den kommenden Monaten weltweit zunehmen. Viele der Länder, die bereits von multiplen Krisen betroffen seien, hätten zunehmend Schwierigkeiten, die Einfuhr lebenswichtiger Güter zu finanzieren und ihre Schulden zu bedienen, heißt es in einem Zwischenbericht zum Sachstand des „Bündnis für globale Ernährungssicherheit“ aus dem Entwicklungsministerium, über den die „Rheinische Post“ (Donnerstag) berichtet.

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Wegen fehlenden Düngers seien zudem weniger Nahrungsmittel verfügbar. Daher würden Armut und akute Ernährungsunsicherheit sowie die Gefahr von Unruhen in den kommenden Monaten weiter zunehmen, heißt es in dem Bericht. Dünger werde immer teurer und knapper, weil er mit Gas erzeugt werde. Das habe fatale Folgen für die nächsten Ernten. In vielen Ländern Afrikas werde Düngermangel voraussichtlich zu einem deutlichen Produktionsrückgang führen. „Wir können bereits heute absehen, dass sich die Ernährungskrise nächstes Jahr noch verschärfen wird“, sagte Entwicklungsministerin Svenja Schulze (SPD) der Zeitung.

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Gründe für die Ernährungsunsicherheit sind dem Bericht zufolge die weltweit zunehmende Zahl an Konflikten, Wetterextremen infolge des Klimawandels und die wirtschaftliche Instabilität, die durch die Pandemie und die Auswirkungen der Krise in der Ukraine noch verschlimmert würden.

RND/epd

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