Aus Beständen der Bundeswehr

Deutschland liefert vier weitere Panzerhaubitzen 2000 an die Ukraine

Eine deutsche Panzerhaubitze 2000 der Bundeswehr schießt mit Übungsmunition bei einer multinationalen Artillerie-Feuerübung der US-Armee auf dem Truppenübungsplatz Grafenwöhr in Bayern. (Archivbild)

Eine deutsche Panzerhaubitze 2000 der Bundeswehr schießt mit Übungsmunition bei einer multinationalen Artillerie-Feuerübung der US-Armee auf dem Truppenübungsplatz Grafenwöhr in Bayern. (Archivbild)

Berlin. Die ukrainischen Streitkräfte werden vier weitere Panzerhaubitzen 2000 aus den Beständen der Bundeswehr erhalten. Das teilte das Bundesverteidigungsministerium am Montag mit.

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„Trotz der angespannten eigenen Materiallage“ werde das Gerät mitsamt eines weiteren Munitionspakets zur Verfügung gestellt, heißt es in der Mitteilung. „Die Lieferung wird nach Gesprächen mit der Industrie über den vorgezogenen Zulauf überholter Geschütze aus der Instandsetzung des Heers möglich und unverzüglich in die Wege geleitet.“

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Die Panzerhaubitzen 2000, die Deutschland und die Niederlande bereits zuvor geliefert hatten, hätten sich im Gefecht „mehr als bewährt“, wird Verteidigungsministerin Christine Lambrecht (SPD) zitiert. Die Ukraine habe deshalb um weitere Haubitzen gebeten. „Um die Ukraine in ihrem mutigen Kampf gegen den brutalen russischen Angriff weiter zu unterstützen, wird Deutschland diesem Wunsch nachkommen und nun vier weitere dieser Panzerhaubitzen zur Verfügung stellen.“

Deutschland und die Niederlande hatten bereits mehrere Panzerhaubitzen 2000 an die Ukraine geliefert, mit der neuen Lieferung steige deren Zahl auf 22, teilt das Verteidigungsministerium mit. Davon habe Deutschland insgesamt 14 beigesteuert.

Union fordert Lieferung von Kampfpanzern

Unterdessen will die Unionsbundestagsfraktion diese Woche einen Antrag zur Lieferung von Kampf- und Schützenpanzern in den Bundestag einbringen. Das Papier, über das zuerst der Spiegel berichtete, liegt dem RND vor. Darin fordern CDU und CSU die Bundesregierung auf, die „Genehmigung für die Ausfuhr von Kampf-, Schützen- und Transportpanzern aus Industriebeständen an die Ukraine umgehend zu erteilen“. Weiter fordern die Abgeordneten, die Lieferung schwerer Waffen an die Ukraine aus den Beständen der Bundeswehr - „insbesondere gepanzerte Gefechtsfahrzeuge und mehr weitreichende Artillerie“.

Zudem solle die sofortige Ausbildung ukrainischer Soldatinnen und Soldaten an diesem schweren Gerät durch die Bundeswehr sichergestellt werden, hieß es. Aus den Beständen der Bundeswehr an die Regierung der Ukraine abgegebene Waffen, Munition, Ausrüstungsgegenstände und Ersatzteile sollten weiter unverzüglich wieder nachbeschafft werden.

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RND/sic/am

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