Doch keine Waffenfunde bei „linksunten“-Razzia

Gegen das Verbot von „linksunten.indymedia.org“ und die damit verbundene Razzia gab es am 26. August in Freiburg eine Demonstration.

Gegen das Verbot von „linksunten.indymedia.org“ und die damit verbundene Razzia gab es am 26. August in Freiburg eine Demonstration.

Berlin. Auf Nachfrage von netzpolitik.org habe das Innenministerium mitgeteilt, man habe bei den Verdächtigen „keine gefährlichen Gegenstände gefunden. Bei der Pressekonferenz am 25. August hatte Innenminister Thomas de Maizière noch von beschlagnahmten Waffen gesprochen. Das hatten auch wir so berichtet.

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Der Besitz der vom Stuttgarter Landeskriminalamt präsentierten Gegenstände wie Sprühdosen, Handschuhen, Messern und Schlagstöcken sei in den meisten Fällen nicht strafbar und kein Beleg für die Gewaltbereitschaft der Administratoren von „linksunten.indymedia.org“, so netzpolitik.org. Zudem stammten sämtliche Funde nicht aus durchsuchten Privatwohnungen, sondern aus einem autonomen Freiburger Kulturzentrum, der KTS.

Das Hauptstadtstudio des Deutschlandradio meldete zudem auf Twitter, dass zwei der drei Freiburger Verdächtigen Journalisten seien. Sie hätten auf der Liste jener 32 Personen gestanden, denen das Bundespresseamt während des G-20-Gipfels in Hamburg nachträglich die Akkreditierung entzogen hatte. Unterdessen ist die „linksunten.indymedia.org“-Seite wieder offline, nachdem sie gestern eine baldige Rückkehr ins Netz angekündigt hatte.

Von RND/dk

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