Donald Trump Jr. veröffentlicht E-Mails

Undurchsichtig: Donald Trump Junior.

Undurchsichtig: Donald Trump Junior.

Washington. Donald Trump Jr. hat seinen E-Mail-Verkehr im Vorfeld eines Treffens mit der russischen Anwältin Natalia Weselnizkaja veröffentlicht. Er wolle seine Kommunikation in diesem Fall möglichst transparent darstellen, erklärte der Sohn von US-Präsident Donald Trump am Dienstag. Er hatte über einen Mittelsmann Kontakt mit der Anwältin, um belastende Informationen über die demokratische Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton zu bekommen.

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Die „New York Times“ hatte berichtet, der Musikverleger Robert Goldstone habe das Treffen zwischen Trump Jr. und der Anwältin arrangiert und in einer E-Mail an Trump Jr. angedeutet, dass Weselnizkaja für Clinton schädliche Informationen habe, die von der russischen Regierung stammten. In einer Antwort an Goldstone, die Trump Jr. am Dienstag veröffentlichte, schrieb er: „Wenn es das ist, was du sagst, dann finde ich das toll, vor allem später im Sommer.“ Datiert war die Mail auf Anfang Juni.

Die Anwältin dementiert

Die russische Anwältin Natalia Weselnizkaja beteuerte unterdessen, keine bloßstellenden Informationen über Hillary Clinton besessen zu haben. Diese Angaben stehen im Widerspruch zu einem E-Mail-Austausch, den der älteste Sohn von US-Präsident Donald Trump am Dienstag veröffentlichte.

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Auf die Frage, ob sie im US-Wahlkampf 2016 schädigende Informationen über Trumps frühere Präsidentschaftsrivalin gehabt habe, sagte Weselnizkaja am Dienstag vor Reportern, dies sei „nicht wahr“. „Ich habe niemals kompromittierende Informationen gehabt und konnte sie nicht gehabt haben“, sagte sie. Sie repräsentiere niemand anderen als sich selbst, fügte sie hinzu.

Vizepräsident geht auf Distanz

US-Vizepräsident Mike Pence hat sich Medienberichten zufolge nach Bekanntwerden von E-Mail-Vorwürfen gegen Donald Trump Jr. in der Russland-Affäre von dem Präsidentensohn distanziert. Pence habe von dem Treffen von Trump junior mit einer angeblich der russischen Regierung nahestehenden Anwältin nichts gewusst, teilte sein Anwalt Marc Lotter am Dienstag in einer Erklärung mit, die mehreren US-Medien vorliegt.

Von RND/dpa/ap

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