SPD-Generalsekretär lenkt ein

„Keine schönen Bilder“: Kühnert will neue Regeln nach Empörung über Kanada-Flug

SPD-Generalsekretär Kevin Kühnert

SPD-Generalsekretär Kevin Kühnert

Berlin. Angesichts des Unmuts über das Nichttragen von Masken im Regierungsflugzeug hat SPD-Generalsekretär Kevin Kühnert eine Änderung der Regeln gefordert. „Ich denke, da wird nachgebessert werden müssen“, sagte er am Mittwoch in der RTL/ntv-Sendung „Frühstart“. „Das sind keine schönen Bilder gewesen.“ Er fügte hinzu: „Hier gibt es einfach eine Dissonanz. Wenn alle im Urlaubsflieger das tragen müssen und in der Regierung nicht, dann sorgt das für eine Form von Unmut.“

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Im Internet waren Fotos und Videos vom Kanada-Flug von Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) und Vizekanzler Robert Habeck (Grüne) verbreitet worden, auf denen dicht zusammen sitzende Delegationsteilnehmer keine Masken trugen. Viele hatten sich im Internet darüber empört.

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Die Regierung argumentiert, dass im Regierungsflieger der Luftwaffe andere Regeln gelten würden als im Linienverkehr, nämlich die der Bundeswehr. Die Passagiere mussten geimpft sein und einen negativen PCR-Test vorlegen, das Tragen einer Maske war lediglich empfohlen.

Streit um Maskenpflicht: Habeck und Journalisten ohne Maske im Flieger

Während der Kanada-Reise von Kanzler Olaf Scholz (SPD) und Vizekanzler Robert Habeck (Grüne) sorgen nun Aufnahmen von Bord des Regierungsflugzeugs für Kritik.

Das Kabinett hat an diesem Mittwoch die neuen Corona-Schutzregeln für den Herbst auf den Weg gebracht - sie sehen weiter eine Maskenpflicht in Flugzeugen vor. Justizminister Marco Buschmann (FDP) hatte im Deutschlandfunk am Morgen bereits angedeutet, dass der Bundestag bei der Befassung mit dem Thema die Regel noch einmal überprüfen könnte.

RND/dpa

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