Brandenburger Tor, Fernsehturm und Co.

Berlin überlegt Sehenswürdigkeiten nicht mehr zu beleuchten - Entscheidung im August

Das nächtlich beleuchtete Brandenburger Tor in Berlin.

Das nächtlich beleuchtete Brandenburger Tor in Berlin.

Berlin. Der Berliner Senat entscheidet voraussichtlich im August, ob die nächtliche Beleuchtung markanter Gebäude aus Energiespargründen abgeschaltet wird. Das kündigte Bürgermeister und Kultursenator Klaus Lederer (Linke) am Dienstag an. „Das ist natürlich eine Option“, sagte er nach einer Senatssitzung. Wenn man sich überlege, was sei als allererstes verzichtbar, dann sei das die Beleuchtung von Gebäuden in der Nacht, aber auch tagsüber.

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

+++ Alle Entwicklungen zum Krieg gegen die Ukraine im Liveblog +++

Stadtentwicklungssenator Andreas Geisel (SPD) ergänzte, dass der Öffentliche Dienst beim Sparen von Strom oder Heizenergie mit gutem Beispiel vorangehen müsse. Deshalb sei das Ziel, hier beim Verbrauch zehn Prozent einzusparen.

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

In Berlin werden Sehenswürdigkeiten und Gebäude wie Brandenburger Tor, Rotes Rathaus, Funkturm oder Siegessäule nachts angestrahlt. Im Zuge der Energiekrise hatte vor kurzem die FDP vorgeschlagen, die Lampen zumindest ab Mitternacht auszuschalten und damit Strom zu sparen. Die Regierende Bürgermeisterin Franziska Giffey (SPD) hatte den Vorstoß für sinnvoll befunden.

„Da ist zunächst mal der Bund am Zug“

Nach Einschätzung Lederers birgt die sich womöglich verschärfende Energiekrise mit explodierenden Preisen erheblichen sozialen Sprengstoff. Deshalb seien genaue Maßnahmen nötig, um den betroffenen Menschen zu helfen.

30.06.2022, Russland, Moskau: Wladimir Putin, Präsident von Russland, nimmt an einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Joko Widodo, Präsident von Indonesien, nach ihrem Treffen teil. Indonesiens Präsident, der vor seinem Kreml-Besuch in Kiew Selenskyj getroffen hatte, brachte eine Botschaft des ukrainischen Staatschefs an Putin mit. Foto: Alexander Zemlianichenko/Pool AP/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Dreht Putin den Gashahn wieder auf? Drei mögliche Szenarien

Die Wartung der Pipeline Nord Stream 1 läuft. Ob das Gas in der kommenden Woche wieder fließt, ist keine technische, sondern eine politische Frage. Die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass Putin die deutsche Regierung und die Bevölkerung weiter auf der heißen Herdplatte tanzen lässt.

„Es geht letztlich um ein Bündel von Maßnahmen, die konkrete Entlastungen für die untersten, aber durchaus auch die mittleren Einkommensschichten mit sich bringen, die in besonderer Weise von der Krise betroffen sind“, sagte Lederer. „Da ist zunächst mal der Bund am Zug.“ Der Senat sei aber bereit, „komplementär zu unterstützen“ ähnlich wie in der Corona-Pandemie. Aber: „Wir werden nicht alles abfangen können.“

RND/dpa

Mehr aus Politik

 
 
 
 
 
Anzeige
Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt von Outbrain UK Ltd, der den Artikel ergänzt. Sie können ihn sich mit einem Klick anzeigen lassen.

 

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unseren Datenschutzhinweisen.

Letzte Meldungen