Erdogan bezeichnet deutsche Parteien als Feinde der Türkei

Bekannt für seine verbalen Attacken: Recep Tayyip Erdogan.

Bekannt für seine verbalen Attacken: Recep Tayyip Erdogan.

Istanbul. Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan ist nicht für Zurückhaltung bekannt. Vor Journalisten in Istanbul hat das Staatsoberhaupt nun den deutschen Parteien unterstellt, sie seien allesamt Feinde seines Landes – auch die CDU von Bundeskanzlerin Angela Merkel.

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Erdogan forderte die türkischstämmigen Wähler in Deutschland auf, bei der Bundestagswahl im September weder Christ- noch Sozialdemokraten oder die Grünen zu wählen. Vielmehr sollten sie ihre Stimme einer Partei geben, die der Türkei nicht feindlich gesinnt sei. Außerdem verlangte der Präsident die Auslieferung mutmaßlicher Putschisten.

Die deutsch-türkischen Beziehungen stehen zurzeit unter massiven Spannungen. Die Inhaftierung mehrerer Menschenrechtler in der Türkei stieß dabei ebenso auf Kritik wie das Auftrittsverbot türkischer Politiker in Deutschland. Bundesaußenminister Sigmar Gabriel (SPD) hatte vor rund einem Monat eine Neuausrichtung der deutschen Türkei-Politik postuliert. Zudem verschärfte das Auswärtige Amt seine Reisehinweise für das Land am Bosporus.

Von RND

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