Erst Diplomatie, dann Eishockey: Putin und Lukaschenko schnüren nach Gesprächen die Schlittschuhe

Wladimir Putin (links) und Alexander Lukaschenko auf der Spielerbank. Vor dem Spiel trafen sich die beiden Staatsmänner zu Gesprächen in Strelna, außerhalb Sankt Petersburgs.

Wladimir Putin (links) und Alexander Lukaschenko auf der Spielerbank. Vor dem Spiel trafen sich die beiden Staatsmänner zu Gesprächen in Strelna, außerhalb Sankt Petersburgs.

St. Petersburg. Am Rande von diplomatischen Gesprächen am Mittwoch in Sankt Petersburg haben der russische Regierungschef Wladimir Putin und der belarussische Machthaber Alexander Lukaschenko ihre Geschlossenheit auch auf dem Eis demonstriert.

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Ein am Donnerstag veröffentlichtes Video zeigt Putin und Lukaschenko beim Eishockeyspielen. Die beiden sollen in einer Mannschaft gespielt und ihre Gegner mit 18 zu 7 Punkten besiegt haben: Putin traf ganze sieben Mal, Lukaschenko hingegen konnte nur zwei Punkte erzielen.

Putin und Lukaschenko planen gemeinsames Manöver

Auch sonst zeigen Russland und Belarus Geschlossenheit: Die beiden Machthaber planen im neuen Jahr, ein gemeinsames Manöver abzuhalten. Wladimir Putin begrüßte den am Mittwoch vom belarussischen Machthaber Alexander Lukaschenko gemachten Vorschlag. Der Manöverplan fällt mitten in den Konflikt zwischen Russland und dem Westen über die massive russische Truppenkonzentration an der ukrainischen Grenze.

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Russland hat Invasionsabsichten zwar dementiert, allerdings die USA und ihre Verbündeten dazu aufgefordert zu garantieren, dass die Ukraine kein Nato-Mitglied werden wird und die Allianz keine Waffen in dem Land stationiert. Die Nato hat diese Forderungen abgelehnt.

Putin und der amerikanische Präsident Joe Biden wollen am Donnerstagabend telefonieren, um über die angespannte Lage aufgrund der Befürchtungen russischer Invasionspläne zu sprechen.

Putin wirbt für stärkere Zusammenarbeit

Bereits im September haben die belarussischen und russischen Streitkräfte ein großes Manöver mit mehr als 200.000 Soldaten abgehalten.

Im November hat Lukaschenko die Bereitschaft erklärt, russische Atomwaffen in Belarus zu stationieren. Am Mittwoch patrouillierten Kampfflugzeuge beider Länder gemeinsam im belarussischen Luftraum.

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Russland hat Lukaschenko, der aufgrund seines Vorgehens gegen die Opposition in Belarus international in der Kritik steht, im vergangenen Jahr unterstützt. Auch im Migrationskonflikt mit der EU konnte sich der belarussische Machthaber auf die Unterstützung Russlands verlassen.

Erst am Dienstag hat Russlands Präsident Wladimir Putin für eine stärkere Zusammenarbeit ehemaliger Sowjetrepubliken geworben.

RND/AP/aob

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