Nach Besuch von Scholz und Co. in Kiew

„Wir kämpfen für Freiheit“: Klitschko froh über Signal für EU-Beitrittskandidatur der Ukraine

Vitali Klitschko, Bürgermeister von Kiew, sitzt bei einem Treffen mit der deutschen Außenministerin Annalena Baerbock (Grüne) in der ukrainischen Hauptstadt (Archivbild).

Vitali Klitschko, Bürgermeister von Kiew, sitzt bei einem Treffen mit der deutschen Außenministerin Annalena Baerbock (Grüne) in der ukrainischen Hauptstadt (Archivbild).

Kiew. Der Kiewer Oberbürgermeister Vitali Klitschko hat die Zusagen von Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) und des französischen Präsidenten Emmanuel Macron begrüßt, sich für einen EU-Beitrittskandidatenstatus der Ukraine stark zu machen.

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„Das ist eine sehr, sehr gute Nachricht. Wir freuen uns riesig“, sagte Klitschko am Donnerstagabend der Deutschen Presse-Agentur in Kiew. Es sei ein Traum der Ukraine, ein Teil der europäischen Familie zu sein. Dafür zahle die Ukraine mit dem Leben von Menschen. „Wir kämpfen für Freiheit, wir kämpfen für die demokratischen Werte, für die Zukunft unserer Kinder“, sagte der Oberbürgermeister.

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Klitschko forderte gleichwohl weitere Waffenlieferungen. „Wir brauchen mehr. Jeder in Deutschland, jeder in Europa muss endlich mal begreifen: Wir brauchen Verteidigungswaffen“, sagte Klitschko. Die Ukraine verteidige nicht nur ihr Land, ihre Städte und Familien. „Wir verteidigen Euch“, sagte Klitschko. Niemand wisse, wie weit Russland gehen werde. Er verwies darauf, dass Ostdeutschland vor zig Jahren auch Teil des „sowjetischen Reiches“ gewesen sei.

Auf die Frage, ob die Irritationen zwischen der Führung der Ukraine und Deutschland nun ausgeräumt seien, sagte Klitschko, Deutschland sei ein verlässlicher Partner, größter Geldgeber der Ukraine und eine Führungsnation in der Europäischen Union. Allerdings hätten die Lieferungen von Waffen und auch die Sanktionen gegen Russland und das Aus für die Ostseepipeline Nord Stream 2 zu lange gedauert.

RND/dpa

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