Krieg im Osten Europas

Ex-Präsident der Ukraine: Putin ist „einfach verrückt“ und „böse“

Petro Poroschenko (2.v.r.), ehemaliger Präsident der Ukraine, im Jahr 2018: Er spricht mit Soldaten während einer militärischen Ausbildung auf einem Militärstützpunkt in der Region Tschernihiw (Archivbild)

Petro Poroschenko (2.v.r.), ehemaliger Präsident der Ukraine, im Jahr 2018: Er spricht mit Soldaten während einer militärischen Ausbildung auf einem Militärstützpunkt in der Region Tschernihiw (Archivbild)

Washington. Der Ex-Präsident der Ukraine, Petro Poroschenko, hat den russischen Präsidenten Wladimir Putin als „einfach verrückt“ und „böse“ bezeichnet. Es sei einfach nur bösartig, in dieses Land zu kommen und Ukrainer zu töten, sagte Poroschenko dem US-Sender CNN in einem am Freitagmorgen (Ortszeit) ausgestrahlten Interview.

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Der Ex-Präsident war in den Straßen von Kiew zu sehen, umgeben von ukrainischen Streitkräften. Poroschenko war von 2014 bis 2019 im Amt und hatte 2015 den Friedensplan für die Ostukraine mit ausgehandelt.

„Die Ukrainer stehen nicht in der Schlange für Brot und Geld aus dem Automaten. Wir stehen in der Schlange für Waffen“, sagte er weiter und zeigte eine Kalaschnikow. Es gebe aber nicht genug Waffen, klagte er. Auch Menschen, die niemals in der Armee gewesen seien, stünden nun Schlange, um die Ukraine zu verteidigen. „Das ist eine extrem berührende und extrem tolle Demonstration, wie das ukrainische Volk Putin hasst und wie wir uns gegen die russische Aggression wehren.“

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Luftangriffe im ganzen Land

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Russland hatte am Donnerstagmorgen nach monatelangem Truppenaufmarsch an den Grenzen eine Offensive aus verschiedenen Richtungen gegen das Nachbarland gestartet. Während Panzer in die ehemalige Sowjetrepublik vorstießen, gab es Luftangriffe im ganzen Land. In Kiew flüchteten die Menschen in Luftschutzbunker und U-Bahnhöfe. Der gesamte Westen reagierte geschockt.

RND/dpa

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