Kriegsprofit der Mineralölkonzerne

FDP-Generalsekretär warnt vor „Übergewinnsteuer“ – Forderungen von SPD und Grünen „schockierend“

FDP-Generalsekretär Bijan Djir-Sarai

FDP-Generalsekretär Bijan Djir-Sarai

Berlin. In der Debatte um eine sogenannte Übergewinnsteuer auf kriegsbedingte Gewinne der Mineralölindustrie hat FDP-Generalsekretär Bijan Djir-Sarai scharfe Ablehnung aus seiner Partei bekräftigt. „Ich kann nur vor der Einführung einer Übergewinnsteuer warnen. Die ständigen Forderungen nach neuen Steuern bei SPD und Grünen sind schockierend und bewegen sich auf dem Niveau der Linkspartei“, sagte Djir-Sarai am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. Es sei „nicht die Zeit für Umverteilungsdebatten“.

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

„Eine Übergewinnsteuer für eine bestimmte Branche wäre die Büchse der Pandora, die Tür und Tor für weitere willkürliche Besteuerungsmaßnahmen öffnet. Keine Branche in Deutschland wäre künftig geschützt vor willkürlicher zusätzlicher Gewinnbesteuerung“, sagte er. Erreicht werde das Gegenteil von dem, was wichtig wäre, um die derzeitige Krise zu bewältigen. So werde der Wirtschaftsstandort Deutschland dauerhaft und massiv beschädigt, weil sich Unternehmen in Zukunft gegen Investitionen im Land entscheiden würden.

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

Djir-Sarai forderte, die Wirtschaft zu stärken und für eine Entlastung der Bürger zu sorgen. Er nannte eine große Steuerreform und die Abschaffung der kalten Progression. Djir-Sarai: „Rufe nach neuen völlig willkürlichen Steuern sind falsch und konterkarieren das Ziel, die Wirtschaft in unserem Land zu stabilisieren und die Krisensituationen erfolgreich zu meistern.“

RND/dpa

Mehr aus Politik

 
 
 
 
 
Anzeige
Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt von Outbrain UK Ltd, der den Artikel ergänzt. Sie können ihn sich mit einem Klick anzeigen lassen.

 

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unseren Datenschutzhinweisen.

Letzte Meldungen