„Hilfreich und nötig“

FDP-Politiker Lechte: Deutschland sollte Reaktivierung abgeschalteter AKW vorbereiten

Blick über den kleinen Ort Börry auf das stillgelegte Atomkraftwerk Grohnde.

Blick über den kleinen Ort Börry auf das stillgelegte Atomkraftwerk Grohnde.

Berlin. Deutschland sollte sich nach Ansicht des FDP-Politikers Ulrich Lechte auf ein mögliches Wiederanfahren der drei zuletzt abgeschalteten Atomkraftwerke vorbereiten. „Es kann die Situation kommen, wo das hilfreich und nötig ist“, sagte Lechte den Zeitungen der Mediengruppe Bayern (Donnerstag). Er machte deutlich, dass er das Wiederhochfahren der abgeschalteten AKW für eine Option halte, um den Strompreis zu drücken und die Versorgung sicherzustellen.

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Der Stresstest läuft

Angesichts der Gaskrise pochen Vertreter von Union und FDP auf eine Laufzeitverlängerung der drei verbleibenden deutschen Atomkraftwerke, die nach aktueller Gesetzeslage Ende des Jahres abgeschaltet werden müssen. Derzeit läuft ein Stresstest, mit dem die Bundesregierung überprüfen lässt, ob es im Winter zu einem Stromengpass kommen könnte.

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Auch die bereits zum Jahreswechsel stillgelegten Atomkraftwerke Brokdorf (Schleswig-Holstein), Grohnde (Niedersachsen) und Gundremmingen C (Bayern), auf die sich Lechte nun bezieht, kamen in der Atomdebatte zuletzt immer mal wieder zur Sprache. Der Geschäftsführer des Tüv-Verbands, Joachim Bühler, hatte kürzlich gesagt, dass er eine Wiederinbetriebnahme dieser drei AKW innerhalb weniger Monate oder Wochen für möglich halte.

RND/dpa

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