Seit Anfang der Woche

Fehlende Gas-Lieferungen aus Russland: Uniper zapft Gasspeicher an

Nach dem Stopp der russischen Gas-Lieferungen durch die Ostsee-Pipeline Nord Stream 1 greifen die Gasversorger auch wieder auf die Gasspeicher zurück, um den Bedarf zu decken.

Nach dem Stopp der russischen Gas-Lieferungen durch die Ostsee-Pipeline Nord Stream 1 greifen die Gasversorger auch wieder auf die Gasspeicher zurück, um den Bedarf zu decken.

Düsseldorf. Wegen fehlender Lieferungen aus Russland hat der Energiekonzern Uniper begonnen, Gas aus Speichern zu entnehmen.

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„Seit Anfang der Woche entnehmen wir Gas aus den von uns selbst genutzten Kapazitäten“, sagte ein Sprecher am Freitag. Als Argumente nannte er Liquiditätsgründe sowie die Erfüllung von Verträgen. Uniper-Chef Klaus-Dieter Maubach in der vergangenen Woche bereits angekündigt, dass ein solcher Schritt nötig werde.

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Im Moment wird die für Deutschland wichtige Pipeline Nord Stream 1 gewartet, so dass kein Gas mehr durch die Röhren unter der Ostsee fließt. Schon davor drosselte der russische Staatskonzern Gazprom die Lieferungen auf 40 Prozent und begründete das mit einer fehlenden Turbine.

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RND/dpa

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