Flüchtlings-Konversionen kritisch prüfen

Der Landesbischof der evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannover, Ralf Meister.

Der Landesbischof der evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannover, Ralf Meister.

Hannover. Der Landesbischof reagiert damit auf den Fall eines afghanischen Asylbewerbers, der zum Christentum konvertierte, sich dadurch der Abschiebung entzog und trotz Fußfessel einen fünfjährigen Jungen tötete.

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Ralf Meister sagte, es sei notwendig, die jeweilige Lebenssituation des Taufwilligen genau zu kennen. „Es ist klar, dass die Beurteilung des Sakraments der Taufe nicht einer weltlichen Gerichtsbarkeit untersteht.“ Pastoren dürften sich dabei nicht unter Druck setzen lassen. Dennoch sei „bei aller Sorgfalt im Umgang mit Taufbegehren von Geflüchteten nicht auszuschließen, dass es im Einzelfall zu Missbräuchen kommt“. Für Sanktionen sei nicht die Kirche, sondern der Staat zuständig. „Es ist die Aufgabe staatlicher Gerichte, gegen diese Form von Missbrauch entschieden vorzugehen“, erklärte Meister.

Von RND

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