Gabriel zwischen Kunstschau und Nordkorea-Krise

Außenminister Sigmar Gabriel bei seinem letzten Besuch in Peking im Mai 2017.

Außenminister Sigmar Gabriel bei seinem letzten Besuch in Peking im Mai 2017.

Peking. Nach dem jüngsten Raketentest Nordkoreas dürfte der Atomstreit im Mittelpunkt der politischen Gespräche zwischen Gabriel und chinesischen Delegierten stehen. Gabriel hatte den Test „auf das Schärfste“ verurteilt.

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Aktivisten in China riefen den Bundesaußenminister dazu auf, bei seinem Besuch auch Menschenrechtsverletzungen anzusprechen und sich besonders für Liu Xia einzusetzen, die unter Hausarrest stehende Witwe des Friedensnobelpreisträgers Liu Xiaobo. Die Künstlerin will nach Deutschland ausreisen.

„Deutschland 8“ ist die bisher größte Ausstellung zeitgenössischer deutscher Kunst in China. Das einmalige Projekt in sieben Museen und einem Dialogforum in Peking zeigt 320 Werke von 55 deutschen Künstlern der Nachkriegszeit. Die Schau ist die Antwort auf die Ausstellung „China 8“ vor zwei Jahren, als in acht Städten an Rhein und Ruhr 500 Werke chinesischer Künstler gezeigt worden waren.

Im Zentrum der Ausstellung steht der Tai-Miao-Tempel in der Verbotenen Stadt, wo vor allem deutsche Nachkriegskünstler gezeigt werden, die die reine Abstraktion hinter sich ließen und sich mit Vergangenheitsbewältigung und Erinnerung beschäftigten.

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Von dpa/RND

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