Terrororganisation

Hamas richtet im Gazastreifen fünf Palästinenser hin

Vermummte Hamas-Kämpfer im Gazastreifen während eines Aufmarschs. Die militante, vom Iran unterstützte Bewegung übt seit Juni 2007 im Gazastreifen eine Gewaltherrschaft aus.

Vermummte Hamas-Kämpfer im Gazastreifen während eines Aufmarschs. Die militante, vom Iran unterstützte Bewegung übt seit Juni 2007 im Gazastreifen eine Gewaltherrschaft aus.

Gaza. Die im Gazastreifen herrschende Hamas hat am Sonntag fünf Palästinenser hingerichtet. Zwei der Männer waren wegen Kollaboration mit Israel und drei wegen Mordes verurteilt worden, wie das von der islamistischen Organisation kontrollierte Innenministerium mitteilte. Drei der Verurteilen wurden den Angaben zufolge gehängt und zwei erschossen. Es waren die ersten Hinrichtungen in dem Küstenstreifen seit 2017.

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Im Gazastreifen wurden in der Vergangenheit bereits mehrmals Palästinenser hingerichtet, die der Kollaboration mit Israel odes des Mordes bezichtigt worden waren. Menschenrechtsorganisationen hatten dies kritisiert.

Die Hamas ist nach der Fatah von Palästinenserpräsident Mahmud Abbas die zweitgrößte Palästinenserorganisation. Sie hatte im Jahr 2007 gewaltsam die alleinige Macht im Gazastreifen an sich gerissen. Sie wird von den USA, der EU und Israel als Terrororganisation eingestuft.

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Die Hamas steht auf der EU-Liste terroristischer Organisationen. Die entsprechende Entscheidung des EU-Rats vom März 2018 erging rechtmäßig, urteilte der Europäische Gerichtshof (EuGH) erst jüngst.

RND/dpa

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