Großbritannien hält nach Terroranschlag inne

Fußgänger gehen in der Nähe von der London Bridge im Regen an niedergelegten Blumen für die Opfer des Terrorangriffs in London vorbei.

Fußgänger gehen in der Nähe von der London Bridge im Regen an niedergelegten Blumen für die Opfer des Terrorangriffs in London vorbei.

London. Um 11 Uhr Ortszeit herrschte in allen britischen Regierungsgebäuden Stille. Man gedachte gemeinsam den Toten und Verletzten des Terroranschlags von London. Noch immer liegen mehr als 30 Verletzte in Krankenhäusern, darunter 18 in kritischem Zustand. Mehrere Menschen werden zudem noch vermisst, darunter eine 21-jährige Australierin. Die Flaggen sollen bis zum Abend auf Halbmast bleiben.

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Am Samstagabend hatten drei Terroristen mindestens sieben Menschen getötet und zahlreiche weitere Passanten verletzt. Zunächst rasten sie mit einem Lieferwagen auf der London Bridge in eine Gruppe von Passanten und anschließend weiter zum nahe gelegenen Borough Market. Die drei Täter stiegen daraufhin aus und attackieren Menschen mit Messern. Die Polizei hatte die Attentäter acht Minuten nach den ersten Notrufen erschossen.

Inzwischen ist die Identität von zwei der Attentäter bekannt. Einer der Täter sei ein 27-jähriger Brite pakistanischer Abstammung, der dem Inlandsgeheimdienst MI5 bekannt gewesen war. Den zweiten Täter beschrieb die Polizei als 30-Jährigen mit marokkanischen und libyschen Wurzeln.

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Trotz ihrer schnellen Reaktion geraten die britischen Sicherheitsbehörden immer mehr unter Druck. Einer der mutmaßlichen Attentäter, Khuram Shazad Butt, hatte in einer TV-Dokumentation mit einer Fahne der Terrormiliz Islamischer Staat posiert. Wenige Tage vor der britischen Parlamentswahl teilte Großbritanniens Anti-Terror-Chef Mark Rowley mit, der Mann sei damals überprüft worden. Aber die Behörden hätten keine Belege gefunden, dass er einen Anschlag plane.

Von RND/dpa

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